Geckos

Leopardgeckos - Eublepharis

 Leopardengecko (Eublepharis macularius) im Zoo Landau Leopardengecko (Eublepharis macularius) im Zoo Landau
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Echsen (Sauria)
Zwischenordnung: Geckoartige (Gekkota)
Familie: Geckos (Gekkonidae)
Unterfamilie Eublepharinae

Die Leopardgeckos werden auch als eigene Familie (Eublepharidae) angesehen. Von den fünf Arten der Gattung wird eine in VdZ-Zoos gehalten.

D NB 650

Leopardgecko

Eublepharis macularius
Engl.: The Leopard Gecko
Franz: Le gecko léopard

303-008-027-005 landau eublepharis maculatus (28)
Leopardengecko (Eublepharis macularius) im Zoo Landau © Peter Dollinger, VdZ
Die Art ist in der Roten Liste der IUCN nicht aufgeführt.

Der internationale Handel wird durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Naher Osten, Süd- und Mittelasien, von der Türkei und Syrien sowie Turkmenistan bis nach Bangladesch

Haltung in VdZ-Zoos: Berlin-Zoo-Aquarium, Darmstadt, Dortmund, Dresden, Erfurt-Aquarium, Görlitz, Hamburg, Hoyerswerda, Landau, Linz, Münster, Neuwied, Rostock, Saarbrücken, Schmiding, Stuttgart, Tallinn

Besonderes: Dieser in Zoos gerne gehaltene Gecko verdankt seinen Namen der dunklen Fleckenzeichnung auf gelbbraunem Untergrund. Jungtiere haben Querbänder. Besonders auffallend sind auch die zahlreichen kleinen, warzenartigen Höcker auf der Oberseite und der stark verdickte Schwanz. Die Art lebt in strauchbewachsenen, felsigen Lebensräumen bis 2500 m Höhe. Die Weibchen setzen fünf- bis sechsmal pro Jahr ein aus zwei Eiern bestehendes Gelege ab. Bei einer Umgebungstemperatur von 26°C entwickeln sich die Jungen zu Weibchen, bei 29°C liegt das Geschlechterverhältnis bei etwa 1:1 und bei 31.5°C schlüpfen fast nur Männchen.

Literatur:
HENKEL, F. H. & SCHMIDT, W. (2003)
NIETZKE, G. (1972)
O'SHEA, M. & HALLIDAY, T. (2002)

PD/SN - 03.05.2009; mehrfach aktualisiert

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Gelesen 4215 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 28 September 2016 08:43
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