Prachtfinken

Zebrafinken - Taeniopygia

Zebrafink (Taeniopygia guttata) im Zoo Wuppertal Zebrafink (Taeniopygia guttata) im Zoo Wuppertal
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Oscines)
Familie: Prachtfinken (Estrildidae)

Zur Gattung Taeniopygia  gehören drei Arten. Zwei davon werden in VdZ-Zoos gehalten, darunter

D LC 650

Zebrafink

Taeniopygia (Lonchura) guttata
Engl.: Zebra Finch
Franz.: Le diamant mandarin
 
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Zebrafink (Taeniopygia guttata), Zoo Wuppertal © Alex Sliwa, Kölner Zoo
Der Zebrafink hat eine weite Verbreitung und eine große Gesamtpopulation. Er ist nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung des Zebrafinken (Taeniopygia guttata
Der internationale Handel ist nicht unter CITES geregelt.

Verbreitung: In zwei Unterarten in Australien (T. g. castanotis) und auf den kleinen Sundainseln Indonesiens sowie auf Osttimor (T. g. guttata)

Haltung in VdZ-Zoos: Augsburg, Berlin-Tierpark, Berlin-Zoo, Düsseldorf, Hannover, Linz, Marlow, München, Neuwied, Nordhorn, Rostock, Saarbrücken, Stuttgart, Tallinn, Walsrode, Wuppertal

Besonderes: Der 11 cm lange Zebrafink ist leicht zu züchten. Sein Gelege besteht aus 5-6 Eiern, die während 11 Tagen bebrütet werden. Die Nestlingsdauer beträgt 19 Tage (GRUMMT & STREHLOW, 2009). Er wird seit dem 19. und in großem Stil seit 227-049-028-002 taeniopygia nordhorn
Weißer Zebrafink (Taeniopygia guttata) , Tierpark Nordhorn © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Beginn des 20. Jahrhunderts in Volieren vermehrt. Schon bald traten in Australien und Japan die ersten Farbmutanten auf. Als erste die weiße Form. Dabei handelt es sich nicht um einen Albinismus, denn die Iris ist pigmentiert. Heute werden auch Schecken, Zimt-, Silber-, Weißbauch, Pinguin-, Creme- und Marmoset-Zebrafinken gezüchtet.

Zebrafinken werden am besten in Gruppen von zehn und mehr Paaren gehalten, wobei stets mehr Nistgelegenheiten als Paare vorhanden sein sollen, um Streit zu vermeiden. Da die Zebrafinken die Nistkästen nicht nur zum Brüten benutzen, sondern auch ganzjährig darin schlafen, sind zur Unterbrechung der Zucht Männchen und Weibchen zu trennen. (RUTGERS, 1973)

Literatur:
DEL HOYO, J., ELLIOTT, A.. & SARGATAL, J. (eds., 2010)  
GRUMMT, W. & STREHLOW, H. (2009)
RUTGERS, A. (1973)

PD - 08.07.2009; mehrfach aktualisiert

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