Skinke

Wickelschwanzskink

Wickelschwanzskink (Corucia zebrata) im Zoo Basel Wickelschwanzskink (Corucia zebrata) im Zoo Basel
Zoo Basel

Ordnung: Schuppenkriechtiere (Squamata)
Unterordnung: Echsen (Sauria)
Zwischenordnung: Skinkartige (Scincomorpha)
Familie: Skinke (Scincidae)
Unterfamilie: Egerniinae

Corucia ist eine monotypische Gattung.


D NB 650

Wickelschwanzskink

Corucia zebrata
Engl.: The Solomon Islands Skink
Franz.: Le scinque géant des Salomons

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Wickelschwanzskink (Corucia zebrata) im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Die Art ist in der Roten Liste der IUCN nicht aufgeführt.

Der internationale Handel ist nach CITES Anhang II geregelt

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Verbreitung des Wickelschwanzskinks (Corucia zebrata). Rot: C. z. alfredschmidti; dunkelblau: C. z. zebrata
Verbreitung: Papua Neuguinea (Inseln Bougainville und Buka) und Salomonen. Es werden zwei Unterarten unterschieden: C. z. zebrata und C. z. alfredschmidti.

Haltung in VdZ-Zoos: Basel, Berlin-Tierpark, Berlin-Zoo, Bern, Darmstadt, Dresden, Düsseldorf, Hamburg, Köln, Leipzig, München, Neuwied, Stuttgart, Wien-Schönbrunn

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Junger Wickelschwanzskink (Coruicia zebrata) bei seiner Mutter in der Wilhelma Stuttgart © Wilhelma
Die Zucht des Wickelschanzskinks gelingt in Zoos regelmäßig. Es gibt ein Zuchtbuch der European Studbook Foundation, an dem sich auch Halter in den USA beteiligen. Alle in Europa gehaltenen Tiere gehören der Nominatform an.

Besonderes: Mit einer Gesamtlänge von bis zu 65 cm sind Wickelschwanzskinke sehr groß. Sie haben einen langen, kräftigen Greifschwanz, mit dem sie sich im Geäst festhalten können. Der Schwanz ist noch beweglicher und kräftiger als bei Chamäleons.

Wickelschwanzskinke sind mit den Blauzungenskinken verwandt, haben jedoch im Gegensatz zu jenen eine rosafarbene Zunge. Auffällig ist zudem, dass sie zuweilen in Gruppen leben und ihren Wohn- und Futterbaum verteidigen.

Wickelschwanzskinke sind lebendgebärend und bringen pro Wurf 1-2 Junge zur Welt. Diese haben bei der Geburt bereits eine Länge von 30-35 cm, sind also in etwa halb so lang wie ihre Eltern. Für Echsen eher ungewöhnlich ist  die Fürsorge der Mutter für ihren Nachwuchs. Etwa ein halbes Jahr sucht dieser die Nähe zur Mutter, die ihn zum Teil auf dem Rücken trägt und gegen Feinde vehement verteidigt (PM Wilhelma, 16.02.2016).

Literatur:
O'SHEA, M. & HALLIDAY, T. (2001)

PD/SN - 06.11.2009; mehrfach aktualisiert

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Gelesen 2902 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 28 September 2016 12:48
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