Exotische Froschlurche

Echte Kröten

Coloradokröte (Bufo alvarius) in der Wilhelma Stuttgart Coloradokröte (Bufo alvarius) in der Wilhelma Stuttgart
© Peter Dollinger, Zoo Office Bern

Ordnung: Froschlurche (Anura)
Familie: Kröten (Bufonidae)

Die hier vorgestellten Taxa werden traditionellerweise als "Bufo"-Arten bezeichnet, die verschiedenen Untergattungen angehören (z.B. bei ISIS oder bei AMPHIBIAWEB). Nach einer neuen, noch umstrittenen Systematik (die z.B. in der Roten Liste der IUCN angewandt wird) würden aber in der traditionell rund 300 Arten umfassenden Gattung Bufo nur noch etwa 20 Arten verbleiben und durch die Aufwertung der Untergattungen zu Gattungen würden alle anderen neue Namen erhalten. Leider übersehen die modernen Taxonomen, dass die wissenschaftliche Nomenklatur nicht nur ein Hinweis auf die stammesgeschichtliche Verwandtschaft einer Art ist, sondern auch der internationalen Verständigung dienen soll.

 

 
D LC 650

Coloradokröte

Bufo (Incilius) alvarius
Engl.: The Colorado River Toad
Franz.: Le craupaud du désert de Sonora
        
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Coloradokröte (Bufo alvarius) in der Wilhelma Stuttgart © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Die Coloradokröte hat eine ziemlich weite Verbreitung und einen stabilen Bestand. Sie ist nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Coloradokröte (Bufo alvarius)
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Südwestliche USA (Kalifornien, Neumexiko, Arizona) und Nordwest-Mexiko

Haltung in VdZ-Zoos: Berlin-Zoo-Aquarium, Bern, Frankfurt, Leipzig, Neuwied, Stuttgart, Wien-Haus-des-Meeres, Wien-Schönbrunn, Zürich

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Coloradokröte (Bufo alvarius) in der Wilhelma Stuttgart © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Besonderes: Grasländer, Halbwüsten und Wüsten sind Lebensraum der Coloradokröten, wo sie etwas Feuchtigkeit aufweisende Stellen, etwa Viehtränken, aufsuchen.
        
Ausgewachsene Tiere werden fast 20 cm groß und 900 g schwer - solch große Weibchen legen dann bis zu 8000 Eier. Kennzeichnend für die Art sind die weißlichen Warzen im Mundwinkel. Das Sekret der Coloradokröte ist giftig und wirkt halluzinogen. Tiere dieser Art wurden in den letzten Jahren häufig importiert, um Rauschgiftsüchtigen als Drogenersatz zu dienen. Die Kröten graben sich in der Trockenzeit ein und schützen sich dabei durch eine Hülle aus Hautschleim (Text Wilhelma).

Die Coloradokröte ist unter fünf verschiedenen Gattungsnamen bekannt: Bufo, Cranopsis, Incilius, Ollotis und Phrynoidis.

Literatur:
HERRMANN, H. J. (2005)

PD - 27.11.2009; mehrfach aktualisiert


 D LC 650

Grüne Zwergkröte

Bufo (Anaxyrus) debilis
Engl.: The Western Green Toad
Franz.: Le crapaud vert du Texas

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Grüne Zwergkröte (Bufo = Anaxyrus debilis) im Tiergarten Schönbrunn © Norbert Potensky / TG Schönbrunn
Die Grüne Zwergkröte hat eine weite Verbreitung und vermutlich einen großen Bestand, der nicht oder nur unwesentlich abnimmt. Sie ist dahernicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Grünen Zwergkröte (Bufo = Anaxyrus debilis)
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Südwestliche USA  und Nordwest-Mexiko, von Colorado und Kansas bis Zacatecas und San Luis.

Haltung in VdZ-Zoos: Berlin-Zoo-Aquarium, Köln, Wien-Schönbrunn

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Grüne Zwergkröte (Bufo = Anaxyrus debilis) im Tiergarten Schönbrunn © Norbert Potensky / TG Schönbrunn
Besonderes: Semiaride Grasländer, Halbwüsten und Wüsten bis auf eine Höhe von 1830 m, vorzugsweise mit sandigem Boden, sind Lebensraum der Grünen Zwergkröte. Im Freiland sind die Tiere hauptsächlich dämmerungsaktiv und ruhen tagsüber die Tiere in selbstgegrabenen Höhlen, unter Grasbüscheln, Steinen, in Felsspalten oder Nagetierbauen (HAMMERSON et al. 2004, HERRMANN, 2005). Die Fortpflanzung ist abhängig von Niederschlägen und findet von Ende März bis Juni oder Juli. Gelaicht wird in Viehtränken, Regenpfützen, Wasserstellen in ausgetrockneten Flussbetten und sonstigen temporären Gewässern. Die Eier sind klein, etwa 1 mm im Duchmesser. Sie werden einzeln oder in kurzen Schnüren abgelegt. (AMPHIBIA WEB). Ihre Entwicklung erfolgt sehr schnell, die Metamorphose findet bereits bei einer Larvengröße von 7-11 mm statt (HERRMANN, 2005).

Literatur und Internetquellen:
HERRMANN, H. J. (2005)
HAMMERSON, G. & SANTOS-BARRERA, G. (2004). Anaxyrus debilis. The IUCN Red List of Threatened Species 2004: e.T54626A11177308. http://www.iucnredlist.org/detailsDownloaded on 09 June 2016.

AMPHIBIA WEB

PD - 09.06.2016

D LC 650

Panzerkopfkröte

Bufo (Ingerophrynus) galeatus
Engl.: The Bony-heade Toad
Franz.: Le crapaud à tête osseuse

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Sich paarende Panzerkopfkröten (Ingerophrynus galeatus) im Kölner Zoo © Thomas ziegler, Kölner Zoo
Die Art hat eine weite Verbreitung und vermutlich einen großen Bestand, der nicht oder nur unwesentlich abnimmt. Sie gilt daher nicht als gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Panzerkopfkröte (Ingerophrynus galeatus)
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Südchina (Insel Hainan), wobei diese Population neuerdings als eigene Art (Ingerophrynus ledongensis) betrachtet wird, Kambodscha, Laos, nördliches Vietnam

Haltung in VdZ-Zoos: Köln, Tallinn

Besonderes: Die Panzerkopfkröte besiedelt immergrüne und laubabwerfende Wälder, sie ist vorzugsweise an beschatteten Bächen und Waldtümpeln zu finden. Nachweise gibt es aus Höhenlagen von 250-1300 m. Über die Fortpflanzung im Freiland ist wenig bekannt. Im Terrarium kommt  es nach Beregnung uind Temperaturabsenkung zu Paarung und Eiablage. Ein Gelege besteht aus 2500-3000 bis 5 mm großen Eiern, die in Schnüren abgelegt werden. Die Larven schwimmen am dritten Tag nach dem Schlupf frei und beginnen ab dem sechsten Tag zu fressen. Sie wurden von HENDRIX et al. (2009) detailliert beschrieben. Die Metamorphose setzt nach 45 Tagen ein.

Literatur un dInternetquellen:
HERRMANN, H. J. (2005)
HENDRIX, R., BÖHME, W. & ZIEGLER, T. (2009)

OHLER, A., TRUONG, N. Q., LAU, M. W. N. & HAITAO, S. (2009). Ingerophrynus galeatus. The IUCN Red List of Threatened Species 2009: e.T54645A11180604. http://www.iucnredlist.org/details/54645/0. Downloaded on 08 June 2016.

AMPHIBIAN SPECIES OF THE WORLD

PD - 08.06.2016


D LC 650

Chinesische Stachelkröte

Bufo gargarizans
Engl.: The Asiatic Toad
Franz.: Le crapaud d'Asie
        
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Chinesische Stachelkröte (Bufo gargarizans) im Zoo-Aquarium Berlin - Zoo-Pressefoto
Die Chinesische Stachelkröte hat eine weite Verbreitung und ist gebietsweise sehr häufig. Sie ist daher nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Chinesischen Stachelkröte (Bufo gargarizans)
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Ostasien : China, Japan, Nord- und Süd-Korea, Russland (Ostsibirien, Sachalin)

Haltung in VdZ-Zoos: Aktuell (Juni 2016) keine. zuletzt im Zoo-Aquarium Berlin.

Besonderes: Chinesische Stachelkröten überwintern von September / Oktober bis im Frühjahr an Land oder im Wasser in einer Tiefe von etwa einem Meter. Fortpflanzungszeit ist im April - Mai, in manchen Gebieten bis Ende Juni. Das Gelege besteht aus zwei 1.5 bis 2.3 Meter langen Laichschnüren mit insgesamt 1200-7500 Eiern mit einem Durchmesser von 2,1 mm. Die Larven schlüpfen 4-17 Tage nach Eiablage. Sie  metamorphieren nach weiteren 45-66 Tagen im Verlauf des Sommers. Die Kröten werden mit 3-4 Jahren geschlechtsreif.

Literatur:
HERRMANN, H. J. (2005)

PD - 05.03.2013; aktualisiert


D LC 650

Agakröte

Bufo marinus (= Rhinella marina)
Engl.: The Cane Toad, Marine Toad, or Giant Toad
Franz.: Le crapaud géant
        
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Agakröte (Bufo marinus) im Zoo Basel © Zoo Basel
Die Agakröte ist in ihrem Ursprungsgebiet nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN), und außerhalb ihrer natürlichen Verbreitung ausgesetzte Populationen verhalten sich oft invasiv. Sie ist aus diesem Grund von zoopädagogischem Interesse.

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Approximative Verbreitung der Aga-Kröte (Rhinella marina). Dunkelblau: autochthones Vorkommen, rot: im karibischen Raum eingeführte Populationen
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Süd- und Mittelamerika : Belize, Bolivien, Brasilien, Costa Rica, Ekuador, El Salvador; Französisch Guiana, Guatemala, Guyana, Honduras, Kolumbien, Mexiko, Nikaragua, Panama, Peru, Surinam, Trinidad und Tobago, Venezuela, ferner USA (Texas, eingeführt in Florida und Hawaii),

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Agakröte (Bufo marinus) im ZooZürich © Zoo Zürich
Eingeführte Populationen in Antigua und Barbuda, Aruba, Australien, Barbados, Dominikanische Republik, Grenada, Guadeloupe, Guam, Haiti, Jamaika, Japan, Amerikanische Jungferninseln, Martinique, Montserrat, Nördliche Marianen, Papua-Neuguinea, Philippinen, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, Salomonen, Taiwan.
        
Haltung in VdZ-Zoos: Basel, Dortmund, Düsseldorf, Hannover, Leipzig, Schwerin, Stuttgart, Wien-Haus-des-Meeres, Wien-Schönbrunn

Besonderes: Agakröten sind sehr produktiv. Sie legen bis zu 25'000 Eier in Laichschnüren, die nach 2-4 Tagen schlüpfen. Sie wurden zur Bekämpfung des Reiszünslers (Kerkyra cephalonica) nach Australien importiert und freigelassen. Dies erwies sich als ökologischer Fehlschlag: einerseits fressen die Agakröten einheimische Amphibien und tragen so zu deren Gefährdung bei. Andererseits werden sie selbst von Süßwasserkrokodilen gefressen, die in der Folge an dem Krötentoxin sterben. Im Teilen des Norther Territory haben Agakröten eine Sterblichkeit von über 70 % bei den Süßwasserkrokodilen verursacht.

Literatur:
HERRMANN, H. J. (2005)
WEBB G., (2009)

PD - 24.11.2009; mehrfach aktualisiert

D LC 650

Schwarznarbenkröte

Bufo (= Duttaphrynus) melanostictus
Engl.: The Black-spectacled Toad
Franz.: Le crapaud masqué
        
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Schwarznarbenkröte (Bufo melanostictus) im Zoo Augsburg © Marko Schramm
Die Schwarznarbenkröte ist eine weit verbreitete Art mit einer großen Gesamtpopulation. Sie ist relativ anpassungsfähig und kommt in verschiedenen Lebensräumen vor, auch in von Menschen veränderten Gebieten. Sie ist deshalb nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der schwarznarbenkröte (Bufo = Duttaphrynus melanostictus). Rot = angesiedelte Populationen
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Schwarznarbenkröte (Bufo melanostictus) im Tierpark Chemnitz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Süd- und Südostasien : Bangladesch, Burma, China, Hong Kong, Indien, Indonesien,Kambodscha, Laos, Macao, Malaysien, Nepal, Pakistan, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand, Vietnam

Die Art wurde auf östlichen Inseln Indonesiens, in Madagaskar und in in Papua Neuguinea eingeführt, wo sie zum Schutz der heimischen Arten wieder eliminiert werden sollte.

Taxonomie: Vermutlich handelt es sich bei der Schwarznarbenkröte um einen Artkomplex, der aus drei verschiedenen Arten besteht (AMPHIBIAWEB).

Haltung in VdZ-Zoos: Augsburg, Berlin Zoo, Chemnitz, Köln, Wien-Schönbrunn

Besonderes: Die sehr große Schwarznarbenkröte - Weibchen werden über 15 cm lang - ist dämmerungs- und nachtaktiv. Tagsüber ruht sie unter Steinen, Holzstücken, in Höhlen oder Spalten. In Siedlungen versammeln sich die Tiere abends unter Straßenlampen, um die vom Licht angezogenen Insekten zu fangen (AMPHIBIAWEB).

Schwarznarbenkröten werden in halbfeuchten bis feuchten Terrarien mit lockerem Bodensubstrat gehalten. Sie benötigen nur einen kleinen, flachen Wasserbehälter. Paarung und Eiablage lassen sich durch künstliche Beregnung stimulieren (HERRMANN, 2005).

Literatur und Internetquellen:
HERRMANN, H. J. (2005) 

AMPHIBIAWEB

PD/SN - 31.10.2011; aktualisiert


D LC 650

Rokokokröte

Bufo (Rhinella) schneideri (= Bufo paracnemis)
Engl.: The Rococo Toad or Cururu Toad
Franz.: Le Crapaud géant
        
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Rokokokröte (Bufo schneideri) im Zoo Berlin © Zoo Berlin
Die Art ist weit verbreitet häufig und kommt in mehreren Schutzgebieten vor. Sie ist daher nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

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Approximative Verbreitung der Rokokokröte (Rhinella schneideri)
Der internationale Handel ist durch CITES nicht geregelt.

Verbreitung: Südamerika : Nord-Argentinien, Bolivien, Süd- und Ostbrasilien, Paraguay, Uruguay

Haltung in VdZ-Zoos: Magdeburg

Besonderes: Die mit bis 21 cm Länge riesige Rokokokröte besiedelt unterschiedliche Lebensräume, bevorzugt jedoch relativ trockene, offene Landschaften und findet sich als Kulturfolger auch in Häusern. Die Fortpflanzung erfolgt während der Regenzeit. Das Weibchen legt bis 4 m lange Laichschnüre mit 1.8 mm großen, schwarzen Eiern.

Die Rokokokröte hat des öfteren den Namen gewechselt. Mal als Unterart der Agakröte (Bufo marinus) betrachtet, hieß sie lange Bufo paracnemis, dann Bufo schneideri bzw. Chaunus schneideri und mittlerweile ist man beim Genus Rhinella FITZINGER, 1826, angelangt.

Literatur:
HERRMANN, H. J. (2005)

PD - 20.11.2009; mehrfach aktualisiert

D LC 650

Zipfelkröte

Bufo (=Amietophrynus) superciliaris
Engl.: The Cameroon Toad or African Giant Toad
Franz.: Le crapaud géant d'Afrique
        
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Zipfelkröte (Bufo superciliaris) im Zoo Berlin © Zellmann, Zoo Berlin
Die Art ist weit verbreitet und offenbar häufig. Sie wurd daher als nicht gefährdet taxiert (Rote Liste: LEAST CONCERN). Sie wird nur selten, vorab aus zoopädagogischen Gründen in Zoos gehalten.

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Approximative Verbreitung der Zipfelkröte (Amietophrynus superciliaris)
Der internationale Handel ist durch CITES CITES-Anhang I eingeschränkt.

Verbreitung: West und Zentralafrika : Äquatorialguinea, Elfenbeinküste, Gabun, Ghana, Guinea, Kamerun, Kongo, Kongo Dem., Liberia, Nigeria, Zentralafrikan. Republik, ev. Sierra Leone

Haltung in VdZ-Zoos: Aktuell (Juni 2016) keine. Zuletzt im Zoo-Aquarium Berlin.

Besonderes: Die Zipfelkröte lebt in Primär- und Sekundärwald, aber auch in Buschland und Plantagen, oft in der Nähe von großen Flüssen, wo sie in ruhigen Wasserbereichen ablaicht. Eine feste Paarungszeit gibt es nicht, die Fortpflanzung findet nach längeren Regenfällen statt. Möglicherweise handelt es sich bei der Zipfelkröte nicht um eine, sondern um einen Komplex von drei Arten.

Literatur:
HERRMANN, H. J. (2005)

PD - 20.11.2009; mehrfach aktualisert

 

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Gelesen 5671 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 07 September 2016 15:55
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