Aktuelles aus den VdZ-Zoos

Politik und Gesellschaft im August 2016

Flusspferdtaufe im Zoo Hannover Flusspferdtaufe im Zoo Hannover
© Zoo Hannover

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Zoo-Verein Wuppertal begrüßt sein 1.800stes Mitglied

Wuppertal, 24.8.16. Die Entwicklung der Mitgliederzahl des Wuppertertaler Zoo-Vereins ist weiterhin erfreulich: Mittlerweile kann der Verein sein 1.800stes Mitglied begrüßen. Allein in diesem Jahr sind dem Verein schon über 160 neue Mitglieder beigetreten. Die große Zahl der Unterstützer des seit vielen Jahren wachsenden Vereins zeigt, dass der Grüne Zoo und der Zoo-Verein – nicht zuletzt dank der vielen gemeinsamen Projekte für den Zoo wie auch für den Natur- und Artenschutz – einen großen Rückhalt in der Bevölkerung genießen.

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Vermeintliche Delfinschützer gefährden die Gesundheit der Duisburger Delfine

Duisburg, 22.8.16. Die Mitarbeiter des Zoo Duisburg sind erschüttert. Mindestens fünf skrupellose Anti-Delfinarien-Aktivisten stürmten am gestrigen Sonntag das Duisburger Delfinarium und verbreiteten Unruhe unter Besuchern und Tieren. Im proppenvollen, mit gut 1.200 Zoobesuchern gefüllten Delfinarium sprangen fünf Aktivisten in das Becken des Delfinariums und demonstrierten mit Anti-Delfinarien-Schilder gegen die Delfinhaltung. Mit Tierschutz hat ein solches Verhalten rein gar nichts zu tun. Im Gegenteil: vielmehr nahmen diese selbsternannten Tierschützer in Kauf, dass sie die Tiere in Angst und Schrecken versetzten und es hierbei zu schlimmen Verletzungen hätte kommen können.
Für die Mitarbeiter des Zoo Duisburg war es besonders besorgniserregend, da sich inmitten der Delfinfamiliengruppe auch das nur wenige Monate alte Jungtier DEBBIE befindet. Es ist nicht nachvollziehbar, dass sich solche Personen als Tierschützer bezeichnen, denen die Gesundheit und das Wohl der Tiere offensichtlich völlig egal zu sein scheint. Die Motivation dieser Tierrechtler war hier wohl eher von der Präsenz in Medien und sozialen Netzwerken geprägt.
Die Tierpfleger des Zoo Duisburg taten das einzig Richtige. Sie bewahrten die nötige Ruhe, wirkten beruhigend auf die Delfine ein, die sich zum Glück umgehend in die hinteren Becken zurückzogen, und informierten die Polizei, die die fünf Aktivisten vorübergehend festnahm.
Bemerkenswert war die Reaktion der Zoobesucher im Delfinarium, die wie auf Kommando aufstanden und allesamt den Aktivisten den Rücken zukehrten und damit mehr als deutlich zum Ausdruck brachten, was sie von dieser tierwidrigen Aktion hielten.
Delfine und Pfleger haben den Schreck gut überwunden.

Der VdZ verurteilt diese verantwortungslose Aktion.

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Flusspferd-Taufe im Erlebnis-Zoo Hannover 

Hannover, 3.8.16. Monatelang war nicht klar, welches Geschlecht das am 18. April 2016 geborene Flusspferdbaby im Erlebnis-Zoo überhaupt hat – einen Spitznamen hatte das Kleine jedoch schon seit dem ersten Tag: Champ! Weil es wie ein Champagnerkorken vom Beckengrund an die Wasseroberfläche schoss, um Luft zu holen. Seit einiger Zeit ist es schließlich gewiss: Champ ist ein Weibchen und hat seit Mittwoch, dem 03. August 2016 auch einen richtigen Namen. Patin Margit Simon taufte es auf den Namen „Pumeza“, nach der südafrikanischen Sopranistin Pumeza Matshikiza, die mit ihrem Album „Voice of Hope“ ihren musikalischen Weg von den südafrikanischen Townships zu den Opernbühnen Europas aufzeigt und so den Menschen in Afrika Hoffnung gibt. „Ich finde dieser Name passt sehr gut zu dem kleinen Flusspferd“, erklärt Margit Simon, „denn durch das Erhaltungszuchtprogramm für Flusspferde in Zoos besteht für diese bedrohte Tierart Hoffnung.“ Flusspferde stehen seit 2006 als „gefährdet“ auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten. Einst gab es Flusspferde bis in den Norden Afrikas hinauf. Heute leben laut der International Union for Conservation of Nature (IUCN) nur noch etwa 125.000 – 148.000 Tiere in einem stark zerstückelten Verbreitungsgebiet südlich der Sahara. Flusspferde in Zoos, so wie Pumeza, sind quasi Botschafter für ihre Artgenossen im Freiland, die auf die Bedrohung ihrer Art aufmerksam machen. Die größten Gefahren für wildlebende Flusspferde sind Verlust und Zerstückelung der Fluss- und Seeufergebiete der afrikanischen Savanne, den Lebensräumen der Flusspferde.  Darüber muss sich Pumeza keine Sorgen machen. Sie entdeckt seit wenigen Tagen die Außenanlage am Sambesi im Erlebnis-Zoo und wurde zu ihrer Taufe von einem großen Salatbuffet in Form ihres neuen Namens empfangen. Die köstliche Überraschung war allerdings mehr ein Geschenk für Mutter Cherry. Pumeza ernährt sich noch hauptsächlich von Muttermilch und probiert nur hier und da feste Nahrung. Erst mit sechs Monaten zieht sie frisches Gras der Muttermilch vor und wird schließlich als ausgewachsenes Flusspferdweibchen bis zu 45 kg pro Tag fressen.

Gelesen 616 mal Letzte Änderung am Mittwoch, 24 August 2016 07:52
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