Sakis und Springaffen

Weißkopf-Saki

Weisskopfsaki freilaufend in der Südamerika-Halle des Zoo Krefeld Weisskopfsaki freilaufend in der Südamerika-Halle des Zoo Krefeld
© PD, VDZ-Geschäftsstelle

Ordnung: Affen und Halbaffen (Primates)
Unterordnung: Trockennasenaffen (Haplorrhini)
Teilordnung: Eigentliche Affen (Simiiformes)
Überfamilie: Neuwelt- oder Breitnasenaffen (Platyrrhini)
Familie: Sakiaffen (Pitheciidae)
Unterfamilie: Sakiaffen i.e.S. (Pitheciinae)

Zur Gattung Pithecia  gehören fünf Arten, von denen eine als gefährdet gilt.  In VDZ-Zoos wird eine Art gezeigt.

D LC 650

Weißkopf-Saki

Pithecia pithecia
Engl.: The White-faced Saki, Golden-faced Saki
Franz.: Le saki à tête blanche

Weisskopfsaki-Weibchen mit Jungtier im Zoo Krefeld © Zoo Krefeld
Weisskopfsaki-Weibchen mit Jungtier im Zoo Krefeld © Zoo Krefeld
Noch nicht gefährdet aber relativ selten und der Lebensraum schwindet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

Der internationale Handel ist nach CITES-Anhang II geregelt.

Verbreitung: Tropisches Südamerika: Brasilien, Französisch Guiana, Guyana, Surinam, Venezuela

Haltung in VdZ-Zoos: Basel, Berlin-Tierpark, Dortmund, Dresden, Eberswalde, Frankfurt, Halle, Hamburg, 106-006-005-002 pithecia pithecia map
Verbreitung des Weißkopf-Sakis (Pithecia pithecia)
Köln, Krefeld, Leipzig, Magdeburg, Marlow, Münster, Nürnberg, Stuttgart, Zürich.

Europäisches Erhaltungszuchtprogramm (EEP) seit 2000.

Besonderes: Weißkopfsakis lassen sich leicht mit anderen Tierarten vergesellschaften und in begehbaren Anlagen halten. Im 106-006-005-002 pithecia pithecia f krefeld PD
Weißkopfsaki-Weibchen (Pithecia pithecia) im Südamerikahaus des Krefelder Zoos © Peter Dollinger, VdZ
Zoo Krefeld leben sie im Regewaldhaus, wo unter einer Plexiglas-Holzkonstruktion, die viel Sonnenlicht durchlässt, auf 1.100 qm ein Ausschnitt aus der Tier- und Pflanzenwelt des südamerikanischen Regenwalds gezeigt wird. Die -Sakis wurden ursprünglich auf einer Insel zusammen mit Grünen Leguanen, Terekay- und Arrau-Schildkröten gehalten, Sie haben aber mit der Zeit das gesamte Haus erobert. Besucher, die die Aussichtsplattform in der Hausmitte ersteigen, um den Regenwald von oben zu betrachten, werden schon freundlich von den Sakis begrüßt, die das Geländer als zusätzliche Klettermöglichkeit nutzen. Auch im Manatihaus leben die Sakis zusammen mit vielen anderen arten frei im Manatihaus.

Im Zoo Basel werden die Sakis in einem konventionellen Gehege gemeinsam mit Sumpfspringaffen und Goldagutis gehalten, im Zoo Magdeburg zusammen mit Schwarzen Löwenäffchen oder in der Wilhelma Stuttgart mit Goldkopflöwenäffchen, um nur ein paar Beispiele für Vergesellschaftungen zu nennen.

Literatur:
SCHRÖPEL, M. (2010)
ZIEGLER, T. (2002a)

PD - 26.12.2008

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