Haltungsansprüche (3)

Ein großer Teil der Menschheit ist heute mit Tieren nicht mehr vertraut. In Deutschland leben 87 % der Menschen in Städten (Schweiz: 74 %, Österreich 66 %). Weit mehr als die Hälfte der Stadtbevölkerung ist ohne Tiere aufgewachsen. Die wenigsten Stadtmenschen haben schon mal ein noch körperwarmes Hühnerei aus dem Nest genommen, eine Kuh zu melken versucht, mit Bienenwaben hantiert oder einer Schlachtung beigewohnt. Ihr Verhältnis zum Tier wird nicht mehr durch sachliche Notwendigkeiten und Kenntnisse über biologische Zusammenhänge bestimmt, sondern wird zum Gegenstand von Rechtsnormen und Gefühlsregungen (POLEY, D., 1994).

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PD - 07.01.2013

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Die Stadtmenschen neigen dazu, Tiere zu vermenschlichen und ihnen Gedankengänge, Empfindungen und Bedürfnisse zu unterstellen, die sie selbst haben. Bekenntnisse zum Tierschutz nehmen religiöse Züge an, was in Deutschland sogar…
Wer Tiere hält, muss sie entsprechend ihrer Art und ihren Bedürfnissen angemessen ernähren, pflegen und sie verhaltensgerecht unterbringen. Um das zu tun, muss man wissen, was sie brauchen, was ihre…
Zoos werden von Menschen für Menschen gemacht. Deshalb müssen sie nicht nur den Ansprüchen der gehaltenen Tiere genügen, sondern auch die Bedürfnisse und Vorgaben der menschlichen Gesellschaft berücksichtigen. Sie sind,…
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