Montag, 14 März 2016 14:16

FAIVRE, C. (1995)

Strukturierung eines Geheges für Nasenbären (Nasua nasua) im Hinblick auf eine Gemeinschaftshaltung mit Brillenbären (Tremarctos ornatus)

Diplomarbeit

29 Seiten

Universität Zürich, Zoologisches Institut, Abteilung Ethologie und Wildforschung
Supervisor: Prof. Dr. H. Kummer
Zoo Zürich

Zusammenfassung:

Siehe hier

14.03.2016

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Donnerstag, 28 Mai 2015 08:07

KRAFT, J. (2014)

Eine vergleichende Eyetrackingstudie zu Informationstafeln und Gehegen im Zoo

A comparative eye tracking study concerning information boards and enclosures in the zoo

Wissenschaftliche Hausarbeit (Lehramt an Gymnasien)

196 Seiten

Didaktik der Biowissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt am Main
Leitung: Prof. Dr. Paul Dierkes
Opel-Zoo Kronberg

Zusammenfassung:

In der Studie wurde die Nutzungsintensität drei unterschiedlich gestalteter Gehege und zwei unterschiedlicher Schildertypen untersucht. Hierfür wurde zum einen eine Besucherstudie über die Beobachtungsdauer von insgesamt 641 Besuchern und zum anderen eine Eyetrackingstudie mit 40 Probanden durchgeführt. Bei dieser ergänzenden Studie wurden den Probanden der Eyetrackingstudie Bildmaterial der Gehege und Schilder gezeigt. Über den Fixationsort des jeweiligen Bildes konnte herausgefunden werden, dass Tiere am längsten fixiert werden, dabei beeinflusst die physische Nähe der Tiere die Nutzungsintensität des Geheges positiv. Große Gegenstände werden länger und häufiger fixiert, wenn sich die Tiere im Hintergrund des Geheges befinden. Bei den Schildern konnte gezeigt werden, dass bei klassischen "Hediger-Tafeln" der Text länger als die Tierabbildung und die Landkarte betrachtet werden. Informationstafeln wurden im Vergleich insgesamt länger fixiert. Das EEP-Symbol wurde von der Hälfte der Probanden nicht wahrgenommen, dies lässt sich möglicherweise auf die Größe und Platzierung zurückführen. Im Weiteren lässt sich die Tendenz erkennen, dass Schilder länger betrachtet werden, wenn zunächst das dazugehörige Gehege betrachtet wird. Die Ergebnisse zeigen, dass sich Gehege und Schilder gegenseitig in ihrer Nutzungsintensität beeinflussen.

Abstract:

The study examined how intensely three differently designed enclosures and two types of signs were used. For this purpose a time measurement study was conducted observing a total of 641 visitors as well as an eye tracking study with 40 subjects. In this complementary study subjects were shown images of the enclosures and the different signs in an eye tracking study which were used in the time measurement study. The fixation pattern of each image showed animals are fixated upon the longest, while the physical proximity of animals positively influenced how intensely an enclosure was used. Large objects are fixated longer and more frequently if the animals are in the background of the enclosure. The time measurement study of the signs showed that in "Hediger-panels" the text is examined longer than an image of the animal or the map. Total fixation time for information boards was longer in comparison. Half of the participants did not perceive the EEP icon, which may be attributed to the size and placement of the icon. Furthermore there is a tendency to look at signs longer if the associated enclosure is considered first. It becomes clear that enclosure and signs can mutually influence how intensely they are used.

28.05.2015

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Montag, 25 Mai 2015 07:29

Planung und Bau im April 2015

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Südamerikanische Felsenküste im Vogelpark Marlow

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Die neue Anlage für südamerikanische Meeresvögel mit Humboldtpinguinen, Inkaseeschwalben und Meerespelikanen im Vogelpark Marlow © Vogelpark Marlow
Marlow, 30.04.2015 - Vergangene Woche wurde die begehbare Pinguinanlage im Vogelpark Marlow eröffnet. Auf einer Fläche von 1600 m² entstand eine südamerikanische Felsenlandschaft mit integrierten Höhlen. Ein Wasserbecken mit Flach-und Tiefwasserbereichen bietet den 32 Humboldtpinguinen, 40 Inkaseeschwalben und 9 Meerespelikanen genügend Raum zum Baden, Schwimmen und Tauchen. Sichtlich wohl fühlen sich die Meeresvögel in der neuen Anlage, denn nahezu alle Bruthöhlen sind schon besetzt und jeder hat seinen Platz in und an der Felsenküste gefunden. Feierlich eröffnet wurde die Pinguinanlage von Frau Angela Merkel, Harry Glawe und Ralf Drescher, welche sich vor der feierlichen Zeremonie noch einen Teil des Parks anschauten und unter anderem die begehbare Madagaskaranlage besuchten und dort von den zutraulichen Kattas empfangen wurden.

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Kiwara-Kopje im Zoo Leipzig feierlich eröffnet

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Ein Gehege der Kiwara-Kopje-Anlage im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Leipzig, 29.04.2015 - Afrika ist komplett: Die heutige Eröffnung der Kiwara-Kopje im Beisein des Bürgermeisters für Finanzen, Torsten Bonew, vollendet die Themenwelt Afrika im Zoo Leipzig und schafft für die Besucher und Bewohner gleichermaßen neue Begegnungsmöglichkeiten mit bekannten und neuen afrikanischen Tierarten. Die als Fels- und Steppenlandschaft gestaltete Kiwara-Kopje bietet auf über 6.000 qm Außenanlagen einen abwechslungsreichen Lebensraum für Spitzmaulnashörner, Geparden und Husarenaffen, die zukünftig in friedlicher Koexistenz zusammenleben sollen. Zudem vervollständigt sie im Herzen des Zoos mit ihren Freianlagen die angrenzende Kiwara-Savanne und gestattet perspektivisch den Antilopen, Gazellen und Zebras den direkten Kontakt mit den schwergewichtigen Dickhäutern.

„Mit der Kiwara-Kopje wird der Zoo Leipzig um eine weitere Attraktion reicher und untermauert seinen Ruf als touristischer Magnet unserer Stadt. Es ist für mich eine große Freude zu sehen, wie konsequent und zielstrebig der Zoo seinen Masterplan 2020 umsetzt. Dafür gebührt Professor Junhold und seinem Team mein Respekt und großer Dank“, ordnet Torsten Bonew die Neueröffnung ein.

Die 7,3 Millionen Euro kostende Kiwara-Kopje ist ein Puzzleteil der dritten Phase des seit dem Jahr 2000 realisierten Masterplans, die u.a. die Umgestaltung der historischen Bärenburg in einen Bärenburg-Spielplatz, die Affeninseln und die Neukonzeption des alten Tieraffenhauses beinhaltet.

„Als Afrikaliebhaber freue ich mich über die gelungene Umsetzung des Konzeptes in kürzester Bauzeit, für die es großer Anstrengungen bedurfte und die zeitweise für Einschränkungen beim Zoorundgang für die Besucher sorgte. Ich bedanke mich ausdrücklich bei allen Zoogästen, die uns während dieser Zeit mit Verständnis begegnet sind“, so Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Zoo Leipzig wird sich mit dieser Form der Gemeinschaftshaltung auf Neuland bewegen. Bisher gibt es keinerlei Erfahrungswerte bei der Vergesellschaftung von Nashörnern, Geparden und Husarenaffen. Deshalb wurde bereits bei der Gestaltung des neuen Geheges großer Wert darauf gelegt, den Bedürfnissen der unterschiedlichen Tierarten gerecht zu werden und ihnen die passenden Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Der Prozess der Zusammengewöhnung wird
behutsam und schrittweise erfolgen. „Es ist für uns eine tiergärtnerische Herausforderung mit ungewissem Ausgang. Wenn es gelingt, haben wir ein eimaliges Stück Afrika geschaffen“, betont Junhold. Ebenfalls neu eingezogen sind die in Afrika weit verbreiteten Klippschliefer, die auf einer 200 qm großen Anlage zu sehen sein werden.

Auch mit der neuen Anlage bleibt es das erklärte Ziel, die Zucht der vom Aussterben bedrohten Nashornart konsequent weiterzuführen. Volker Homes, Leiter für Artenschutz beim WWF, fasst die Lage in Afrika wie folgt zusammen: „Die Wilderei breitet sich wie ein Flächenbrand weiter im südlichen Afrika aus. Dort werden Nashörner erbarmungslos abgeschlachtet, da ihr Horn in einigen Ländern Asiens mehr als Gold wert ist. Dank verbesserter Schutzbedingungen sahen wir bis vor wenigen Jahren noch einen Anstieg der Nashornpopulationen, aber jetzt sterben genauso viele Tiere wie geboren werden“. Neben den beiden Spitzmaulnashornweibchen Nandi und Sarafine wird der Bulle N´dugu im Sommer aus dem Tierpark Hannover wieder zurückkehren und hoffentlich erneut in Leipzig für Nachwuchs sorgen.

Fakten zur Kiwara-Kopje
Gesamtbaukosten: 7,3 Millionen Euro
Bauzeit: 14 Monate
Baustart: Februar 2014
Größe der Außenanlagen: ca. 6.000 qm
Anzahl der Freianlagen: insgesamt 5, 3 Schaugehege
Verteilung Tierbesatz: Anlage 1 und 2 für Nashörner + Tiere der angrenzenden Kiwara-Savanne
Anlage 3 Gemeinschaftshaltung von Geparden, Husarenaffen & Nashörnern
Gegenwärtiger Tierbestand: Anzahl der Tierarten: 4 Tierarten: 3 Spitzmaulnashörner, 2 Geparden, 3 Husarenaffen, 3 Klippschliefer

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„Förderverein Osnabrücker Zoo e.V.“ finanzierte  Umbau der Klammeraffenanlage

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Klammeraffe auf der umgebauten Anlage im Zoo Osnabrück © Zoo Osnabrück
Osnabrück, 29.04.2015 - Die neun Braunkopfklammeraffen, die zu einer vom Aussterben bedrohten Art gehören, bilden zusammen mit den Flamingos und Präriehunden das Empfangskomitee. Der 1999 gegründete Förderverein spendete dem Zoo  im vergangenen Jahr 11.000 Euro für den Umbau der Klammeraffenanlage.

Insgesamt arbeiteten 12 Zoo-Handwerker drei Monate lang an der Anlage. Dank des Fördervereins Osnabrücker Zoo e.V. ist die Außenanlage mit 185 m2 nun doppelt so groß wie zuvor. Die beiden ursprünglichen Inseln verbindet jetzt eine Sumpfzone, in der Berberitzen und Schilf wachsen. Zudem ist links davon eine weitere Insel angelegt worden. Seile, auf denen die Primaten ihre Kletterkünste beweisen können, führen von einer Insel zur anderen. Die somit gewonnen neuen Klettermöglichkeiten, auch ein Baum gehört neuerdings dazu, sind für die Klammeraffen besonders interessant: Denn wie ihre Artgenossen in den Regenwäldern Kolumbiens halten sich die Osnabrücker Braunkopfklammeraffen eher in den höheren Bereichen ihrer Anlage auf. Die beiden Männchen und fünf Weibchen klettern und balancieren mit Hilfe ihres langen Greifschwanzes über die Seile oder liegen ganz entspannt im Gras oder auf den hohen Plattformen in der Sonne. Auch die zwei im April und Februar geborenen Jungtiere werden sicherlich bald die neuen Klettermöglichkeiten austesten, allerdings verbringen sie ihre ersten zehn Lebensmonate hauptsächlich festgeklammert am Bauch oder Rücken der Mutter.

Statt der Eisenträger als Anlagenbegrenzung schmücken jetzt Felsen und Robinien die Begrenzung. Das Klammeraffenhaus selbst wurde ebenfalls umgebaut. Durch Versetzen der Scheiben konnten die Innenanlagem um 20 Prozent vergrößert werden. Um diesen Bereich möglichst naturnah zu gestalten, wurde der Boden verändert: Über ein Abfluss-System und Vlies wurden ganze Tannen gelegt und darauf Fichtenrinde verteilt – so entsteht ein eigener biologischer Kreislauf. Nicht nur die Affen profitieren von dem naturnahen Boden: Das Klammeraffenhaus ist nun auch in Hinblick auf den Wasserverbrauch umweltschonender. Denn der Boden muss nicht mehr aufwändig mit viel Wasser gereinigt werden, stattdessen wird zum Säubern lediglich die oberste Schicht abgetragen.

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Zoofreunde Dresden spenden für neues Pelikanhaus

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Rosapelikan (Pelecanus onocrotalus) vor dem neuen Winterhais im Zoo Dresden. Bild www.zoofreunde-dresden.de
Dresden, 15.04.2015 - In den vergangenen Monaten entstand am Wasserkanal im Zoo für unsere 10 Rosapelikane ein neues Haus, welches zukünftig den Tieren im Winter zeitweise als Unterkunft dienen soll. Bei Eis, Schnee und Minusgraden ist eine Unterbringung in einer warmen geschützten Behausung für die Pelikane notwendig. Die Tiere können nun direkt von ihrer Außenanlage in das mit großen Glasscheiben ausgestattete Haus gelangen. Den Bau des Pelikanhauses unterstützt unser Förderverein Zoofreunde Dresden e.V. mit einer Spendensumme von 45.000 Euro. Das Gesamtvolumen für das Haus liegt bei 212.000 Euro.
Vereinspräsident Ralf Leidel übergab am Mittwoch (15.4.) beim offiziellen Einweihungstermin des Hauses den Spendenscheck an Zoodirektor Karl-Heinz Ukena.

Freigegeben in Archiv 2015
Freitag, 10 April 2015 16:05

Planung und Bau im März 2015

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Begehbare Känguru-Anlage im Allwetterzoo Münster eröffnet

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Besucher auf der begehbaren Känguru-Anlage im Allwetterzoo Münster. Pressefoto Allwetterzoo
Münster - 30.03.2015. Die sechs münsterschen Bennett-Kängurus mit ihren fünf Jungtieren leben jetzt in einer neuen Landschaft, die wie schon der Streichelzoo und die Freianlagen der Kattas und Guerezas, für Besucher begehbar ist.

Zoodirektor Jörg Adler ist absolut begeistert: „Über so eine tolle Umgestaltung freue ich mich diesmal besonders, da sie den Besuchern eine wirklich großartige Erfahrung ermöglicht und auch den Tieren zu Gute kommt. Wo sonst kann man Auge in Auge mit einem Känguru-Jungtier sein, außer auf einer Safari in Australien!“ 39.000 Euro haben die Baumaßnahmen gekostet und es wurden zahlreiche Materialien verarbeitet: 1100m² Rollrasen, 200 Meter VA Seil, 120 Bambuspflanzen, 250 Gräser und 20 Tonnen Sandsteine. Von ca. 850m² auf über 1200m² konnten die Anlage in knapp 6 Wochen vergrößert und zudem modernisieret werden.  Zwischen Tropenhaus und Tigeranlage können Besucher jetzt in das Zuhause der aus Ost- und Südaustralien stammenden Beuteltiere reinschnuppern und hautnah dabei sein, wenn die Kängurus das ganze Jahr über auf der Wiese spielen oder sich einfach in der Sonne entspannen.

Die zu den Wallabys zählenden grau-braunen Bennett-Kängurus gehören zu den kleineren Känguru-Arten. Sie werden 70 bis 90 Zentimeter groß und bringen zwischen 16 und 27 Kilogramm auf die Waage. Im Gegensatz zu den allermeisten Säugetieren kommen Kängurus kaum entwickelt zur Welt und wiegen sogar weniger als ein Gramm bei ihrer Geburt. Im Beutel der Mutter findet dann die eigentliche Entwicklung statt. Der Nachwuchs saugt sich an einer Zitze im Beutel fest und verlässt erst nach einigen Monaten hin und wieder den warmen Zufluchtsort, bevor er nach ca. 250 Tagen den Beutel endgültig verlässt.

13.04.2015

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Vorhang auf für die neuen Menschenaffen-Anlagen im Tierpark Hellabrunn

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Schimpansengruppe im Tierpark Hellabrunn © Tierpark Hellabrunn/Sebastian Widmann
München - 27.03.2014. Noch größer, schöner und natürlicher als vorher präsentieren sich ab Freitag, den 27. März die Anlagen für Gorillas und Schimpansen in Hellabrunn: Pünktlich zu den Osterferien eröffnen die komplett umgebauten Außenanlagen sowie die neu gestalteten Anlagen im Urwaldhaus.

Saftig-grüne Wiesen, Naturkletterbäume, ein kleiner Bachlauf und Felsen, die täuschend echt aussehen: In Hellabrunn wurden die Außenanlagen für Gorillas und Schimpansen zu einem großflächigen, naturnahen Kletterparadies umgebaut und nun feierlich eröffnet. Nicht nur für die Menschenaffen gibt es viel Spannendes und Neues zu entdecken. Den Hellabrunn-Besuchern bieten sich jetzt dank großer Glasscheiben im Außenbereich (fast) hautnahe Begegnungen mit den Tieren, die sich den kleinen und großen Gästen neugierig nähern.

„Unserer sechsköpfigen Schimpansengruppe steht ab sofort eine Außenanlage zur Verfügung, die wir von mehr als 1.100 Quadratmeter Ausgangsfläche um 40 Prozent vergrößern konnten. Bei den Gorillas haben wir 15 Prozent an Fläche zugewonnen. Die Anlagen im 2001 erbauten Urwaldhaus, das sichtlich in die Jahre gekommen war, haben wir zu noch artgerechteren und natürlicher wirkenden Anlagen umgestaltet – und dies in einer Rekordzeit von nicht einmal drei Monaten“, freut sich Zoodirektor Rasem Baban.

Christine Strobl, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende des Tierparks, ergänzt: „Hellabrunns neue Menschenaffen-Außenanlagen überzeugen im Hinblick auf Sicherheit, Größe und Gestaltung. Im Zuge des Umbaus, der seit August 2013 geplant wurde, sind die alten Wassergräben entfernt worden. Diese Flächen können nun vollumfänglich von den Gorillas und Schimpansen genutzt werden. Die großen Glasscheiben, die jetzt anstelle des Wassergrabens Menschen und Affen trennen, ermöglichen den Gästen, den Tieren ganz nah zu kommen.“

Hellabrunns Gorillas können es kaum erwarten, die Spielmöglichkeiten draußen zu testen. Sobald die Temperaturen es zulassen, geht es für sie hinaus auf die neue Außenanlage, die knapp 130 Quadratmeter mehr zum Toben bietet als vor dem Umbau. Für die vierköpfige Gorillagruppe wird es bald Zuwachs geben, und damit verbunden spannende, neue Erlebnisse: Aus der Wilhelma in Stuttgart kommen im April die beiden dreijährigen Gorillajungs Tano und Okanda nach München und können als neue Spielgefährten mit Nafi, dem jüngsten Gorilla-Familienmitglied Hellabrunns, die Menschenaffen-Anlagen erkunden.

Die Hellabrunner Schimpansen, steht ebenfalls in den Startlöchern und ist bei trockenem Wetter und mindestens frühlingshaften Temperaturen auf der neuen Außenanlage zu sehen. Für die kleinen Nachwuchs-Wissenschaftler unter den Hellabrunn-Besuchern gibt es nun auch ein Highlight auf dem Gelände der neuen Anlagen für Menschenaffen: die interaktive Forscherstation, zu der kleine und große Neugierige über einen Entdeckerpfad gelangen. Dort informieren interaktive Lernelemente wie Klapptafeln oder ein Rätselrad und Anschauungsmaterialien wie Schädel-Nachbildungen und Forscher-Equipment über die Arbeit von großen Naturforschern wie Jane Goodall oder Dian Fossey und die Bedrohung der afrikanischen

13.04.2015

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Opel-Zoo: Weißstörche und Zwergmangusten in neuen Anlagen

PM 2015-03-24 opel zwergmangusten
Zwergmangusten im Opel-Zoo Kronberg © Opelz-Zoo
Kronberg, 24.03.2015 - Mit Beginn der neuen Saison präsentiert der Opel-Zoo in Kronberg zwei neue Anlagen für altbekannte Tiere: Zwergmangusten und Weißstörche, wegen des Neubaus der Elefantenanlage vorübergehend hinter den Kulissen gehalten, sind nun wieder für die Besucher zu sehen.

Auf die possierlichen Zwergmangusten – die kleinsten Vertreter der 30 Mangustenarten - trifft man gleich nach dem Haupteingang auf dem Weg zur Elefantenanlage. Sie haben dort eine um ein Vielfaches größere Anlage erhalten als die alte seinerzeit neben dem alten Elefantenhaus. Neben einem „Termitenhügel“ werden die Tiere es sich auf der dort eingebauten Wärmeplatte bequem machen und dann gut zu sehen sein.  Große, bis zum Boden reichende Glasscheiben erleichtern den Blick auf die quirligen, tagaktiven Tiere, die ähnlich wie die Erdmännchen die „Macht der Gemeinschaft“ in ihrem Sozialverhalten demonstrieren. Die Gruppe bietet dem Einzelnen mehr Schutz vor der Vielzahl an Feinden (Säugetiere, Greifvögel und Schlangen) in ihrem natürlichen Lebensraum, den Savannen im Südlichen Afrika.

Die zweite neue Anlage im Kronberger Freigehege befindet sich neben dem Elefantenhaus und der Papageienvoliere, bevor es in das so genannte Waldrevier mit den europäischen Tierarten geht: Dort ist nun der Weißstorch zu sehen, der als Zugvogel zwischen den Kontinenten Europa und Afrika biogeografisch dorthin gut passt. Viel Mythen und Legenden ranken sich um den auch als Klapperstorch bekannten Vogel und auch aus diesem Grund ist der Standort der neuen Anlage in der Nähe Spielplatz und Streichelzoo sicher gut gewählt. Dort werden Vögel gezeigt, die zum Teil aus Artenschutzzentren stammen, wo sie als verunfallte Vögel wieder aufgepäppelt wurden. Sie können allerdings nicht mehr ausgewildert werden, da sie aufgrund ihrer Behinderungen  flugunfähig sind, sondern haben eine neue Heimat im Kronberger Freigehege gefunden. Und hier wird eine Besonderheit der Anlage deutlich: Da die Vögel nicht fliegen können, sind die Nisthilfen in Bodennähe angebracht.

16.04.2015

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Nasenbären auf großer Klettertour im Zoo Osnabrück

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Der neue Klettergarten für die Nasenbären im zoo Osnabrück © Zoo Osnabrück
Osnabrück, 20.03.2015 - Wer in den Osterferien in den Zoo Osnabrück geht, könnte einen kleinen Schreck bekommen: Sind die Nasenbären ausgebüxt? Nein, keine Sorge – sie haben eine neue Kletterkonstruktion bekommen, die aus ihrem Gehege herausführt.

„Wir haben eine ähnliche Konstruktion in einem anderen Zoo gesehen und diese sofort für unsere Nasenbären umgesetzt“, beschreibt Tobias Klumpe, wissenschaftlicher Mitarbeiter im Zoo Osnabrück. Zwei Hängebrücken führen neuerdings aus dem eigentlichen Nasenbärengehege heraus über den Besucherweg Richtung Giraffenspielplatz zu fünf benachbarten Bäumen. Hier haben die Zoohandwerker über vier Meter hohe Aufenthaltsplattformen für die Tiere angebracht. „Nasenbären sind große Kletterkünstler und die leicht schwingende Brückenkonstruktion fordert sie heraus. Zudem sind sie sehr neugierig und beobachten gerne. Die neuen Plattformen bieten ihnen viel Abwechslung mit Blick auf den Spielplatz und die Besucherwege“, erläutert Klumpe die Vorteile der Erweiterung. An einem der Bäume können die Kleinbären mit der langen Schnauze und dem gelblich-braun geringelten Schwanz sogar bis zu 20 Meter hoch in die Baumkrone klettern – das haben sie sich aber noch nicht getraut. Lieber lassen sie sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Die kleinen Raubtiere umarmen beim Klettern den Stamm, krallen sich fest und ziehen sich dann flink nach oben. Abwärts geht es genauso, allerdings mit dem Kopf voran.

Die besondere Konstruktion so zu bauen, dass die Tiere in ihrem Zuhause bleiben, war eine Herausforderung, wie Zoohandwerker Rolf Piepmeyer berichtet: „Die Tiere haben uns immer wieder gezeigt, wo sie doch noch vorbei klettern können. Damit die Plattformen sicher halten ohne die Bäume zu schädigen, haben wir ein System ähnlich wie bei Kletterwäldern verwendet und die Baumstämme an diesen Stellen mit Feuerwehrschläuchen umwickelt.“

Die südamerikanischen Baumbewohner im Zoo Osnabrück scheinen sehr zufrieden mit ihrer neuen Ausflugsoption: „Sie sind sofort über die Brücken geklettert und haben sogar die erste Nacht auf den Plattformen geschlafen. Gerne liegen sie zu zweit oder dritt aneinandergekuschelt dort“, freut sich Klumpe. In einem Punkt sollten die Zoobesucher jedoch Vorsicht walten lassen: Die Nasenbären nutzen die Hängebrücken gerne als Freilufttoilette.

In manchen Städten Südamerikas werden Nasenbären übrigens fast zur Plage: Als Kulturfolger haben sie keine Angst vor menschlichen Siedlungen und suchen im Müll nach Futter. Gerne durchstöbern sie auch Rucksäcke von „wildlife“-Touristen. Eine weitere Besonderheit: Die Kleinbären reiten gern auf Tapiren und durchsuchen deren Fell und Haut nach Ektoparasiten, die sie verzehren. Das einzige Beispiel für Fellpflege zwischen verschiedenen Säugetierarten.

18.04.2015

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Affeninseln im neuen Eingangsbereich des Leipziger Zoos entstanden

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Die neuen Affeninseln im Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Leipzig, 18.03.2015 - Pünktlich zum Start in den Frühling wird der umgestaltete Eingangsbereich mit den Affeninseln und einem neuen Gehege für Präriehunde am Aquarium für die Zoobesucher freigegeben. Damit können die Gäste künftig wieder geradewegs über den Aquariumsvorplatz in den Zoorundgang starten und somit auf den historischen Spuren von Zoogründer Ernst Pinkert wandeln. „Es war unser großes Ziel, den Eingangsbereich zum Saisonstart fertig zustellen, so dass wir die Besucher nicht länger am Eingang umleiten müssen. Wir bedanken uns für das Verständnis der Gäste während der Bauzeit – und freuen uns, nun einen überarbeiteten Gründer-Garten mit neuen Tierarten präsentieren zu können“, sagt Zoodirektor Prof. Jörg Junhold. Der Konzertgarten soll bis zur Eröffnung der Kongresshalle am 29. Mai fertig sein.
Dort wo bis zum vergangenen Jahr noch Flamingos lebten, werden nun künftig Schwarze Brüllaffen, die ihrem Namen alle Ehre machen sollen, Kaiserschnurrbarttamarine, die durch ihren Schnurrbart ideal zur Gründerzeit passen, und vom Aussterben bedrohte Goldgelbe Löwenäffchen zu sehen sein. Die drei Arten werden schrittweise eingewöhnt, um künftig die Besucher zu begrüßen..

Nach der Fertigstellung des Eingangsareals mit den Affeninseln wird am 29. April die Kiwara-Kopje, eine im afrikanischen Stil gestaltete Fels- und Savannenlandschaft für Spitzmaulnashörner, Geparden und Husarenaffen eröffnet. Der Bärenburg-Spielplatz soll bis zur Jahresmitte fertig gestellt werden.

 17.04.2015

Weiter zu Nachwuchs im März 2015

Freigegeben in Archiv 2015
Sonntag, 05 April 2015 16:36

Benthal

Das Benthal ist die Bodenzone eines Gewässers. Das Benthos (altgriechisch τό βένθος = die Tiefe) die Gesamtheit aller in dieser Bodenzone vorkommenden Lebewesen. Benthisch = am Gewässerboden lebend.

Freigegeben in B
Donnerstag, 12 März 2015 16:32

DMOCH, R. (2009)

EEP Husbandry Guidelines for Bush Dogs (Speothos venaticus)

5  Seiten. Hrsg. Zoo Frankfurt für EAZA, Amsterdam.

Freigegeben in D
Montag, 09 März 2015 07:59

VERMEER, J. (2006)

EEP Husbandry Guidelines for Squirrel Monkeys (genus Saimiri)

57 Seiten. La Vallée des Singes, Romagne.

Einleitung:

Squirrel monkeys (genus Saimiri) are attractive primates that are popular in zoos. However, recent surveys showed that breeding of the genus in European zoos is often poor and that a close cooperation between zoos will be necessary to prevent the extinction of the genus in the near future. For this reason, breeding programs have been established for both species that are being kept in European zoos.

In order to help zoos to improve the husbandry of squirrel monkeys, husbandry guidelines have been compiled. The guidelines are based on information from the literature, results of earlier surveys and personal experiences. These guidelines should be seen as a living document that will need regular updates whenever there are new
developments in the husbandry.
One problem with the consulted publications is that it has not always been clear which species was used for the study, and we do know that there are interspecific differences in behaviour and hormonal responses. However, as
there is little evidence that the husbandry require ments for the two species of squirrel monkeys kept in European zoos are very different, the guidelines can be used for both of them.
In order to further improve our knowledge on the husbandry of squirrel monkeys, zoos should continue to exchange information on their experiences. I sincerely hope that these guidelines will have a positive effect on the well-
being and reproductive outcome of squirrel monkeys in captivity

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Maintenance of Xenarthra in captivity

In: Vizcaíno, S.F. & LOUGHRY, W. J. (eds.) The Biology of the Xenarthra: 232-243.
University Press of Florida. ISBN 978-0-8130-3165-1

Einleitung (Auszug):

Although captive conditions for Xenarthra have improved considerably, many questions regarding appropriate husbandry still remain unanswered and breeding success in captivity is low for many species. It is important to realize that behavior as well as dietary and environmental needs vary considerably across species within a taxon. Husbandry protocols that have been elaborated for one species are therefore of only use when designing enclosures or developing diets for other, even closely related species. A description of the specific needs of each species would go beyond the scope of this book. This chapter therefore provides just a brief overview of appropriate husbandry conditions.

Given that important interspecific differences can occur, we have tried to avoid making sweeping generalizations about captive management. Nonetheless, given the limitations of space, some generalizations were unavoidable.limited

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Preliminary findings of behavioral patterns in captive alpine musk deer (Moschus sifanicus) and prospects for future conservation

Turk. J. Vet. Anim. Sci. 2010; 34(2): 111-117 © TÜBİTAK, doi:10.3906/vet-0707-2

Abstract:

Captive farming of alpine musk deer (Moschus sifanicus) in China has been used for conservation and harvesting of musk since the mid 1950s. Despite this long history, management practices and captive breeding have been primarily based on trial and error due to lack of behavioral and ecological information about this vulnerable species. Understanding behavioral patterns plays a vital part in determining appropriate management systems; hence the aim of this study was to determine the effect of captivity on behavioral patterns of alpine musk deer by comparing wild-caught and the captive-born alpine musk deer. From August 2002 to January 2003, the behavioral patterns of 30 wild-caught (WC) and 15 captive-bred (CB) adult alpine musk deer were recorded at Xinglongshan Musk Deer Farm (XMDF), located in Xinglongshan National Nature Reserve, Gansu province, China. Focal sampling was used to observe the frequencies of 12 behavior categories. The behavioral patterns of WC and CB musk deer were found to be similar; however, when gender was considered, male WC deer showed a significantly high er frequency of agonistic nteraction. These preliminary results suggest that captivity has had no immediate impact on the behavioral patterns of captive alpine musk deer despite 10 generations of captivity. Therefore, the alpine musk deer is not suited for domestication and further investigation into the effectiveness of musk deer farming for the purpose of harvesting musk should be undertaken.

Auszug:

Animals were housed in outdoor enclosures (10 m × 10 m), in groups ranging from 5 to 7 individuals. Each enclosure contained a central yard with 7 adjoining indoor cells (4 m²). Wire mesh separated enclosures enabled animals to see, hear, and smell each other. Human interaction was limited to 5 min at dawn and dusk during which animals were fed and husbandry duties were conducted.

During the study, males and females were housed separately from March to October; both CB and WB individuals, however, were housed in the same enclosures. From November to February, one male was introduced into each of the female enclosures and the males introduced into the female enclosure were both CB and WB, as with commercial breeding practices.

05.03.2015

Freigegeben in M

Enclosure Designe for Captive Slow and Pygmy Lorises

In: Primates of the Oriental Night - proceedings of the Indonesian Workshop: Taxonomy, husbandry, and conservation of tarsiers and lorises. Jakarta, Indonesia, 15-25 February 2003, at the Pusat Primata Schmutzer / Schmutzer Primate Center, Ragunan Zoo, Jakarta. Special edition of Treubia, Bogor: 123-135

Abstract:

While large numbers of slow and pygmy lorises are commonly kept in local zoos and rescue centers, information about
enclosure design and minimal housing requirements is often lacking. We present recommendations for designing indoor and
outdoor loris enclosures for exhibits, rescue centers, and sanctuaries. We discuss the advantages and disadvantages of each
enclosure type and address construction specifications, furnishings, environmental requirements, social considerations, and
keeper monitoring. Essential requirements for loris release into naturalistic outdoor enclosures are presented along with
questions for future studies.

Auszug:

In some facilities such as primate rescue centers, wire cages may be the best option available. An outdoor cage measuring 2.00 m x 2.50 m x 1.80 m can successfully house 1-3 slow lorises if the furnishings are sufficient. (See climbing structures and nest box sections.) Wire should always be free of rust or sharp edges. Poly vinyl coated wire is ideal because it resists corrosion from moisture and loris urine marking. Wire gage of 2 cm x 2 cm is comfortable for lorises to grasp, and it will keep rodents and potential predators outside. Outdoor enclosures must also have a solid roof to protect lorises from sun and rain.

Maximum flexibility can be achieved by building several smaller cages (minimum size of 1.70 m x 1.00 m x .70 m per slow loris), which are connected with removable wire tunnels. Depending on whether the tunnel gates are open or closed, lorises can be kept alone or given access to other enclosures. If cages share common walls, double wire mesh or solid walls must be used to prevent lorises from biting their neighbor ’s fingers. Keeper doors should be large enough for a person to walk inside the enclosure or easily reach any area inside the cage. Doorframes must be made of a solid material that will not bend. Otherwise, lorises may be able to escape by squeezing their bodies through the small gaps between door openings. Cages should be elevated at least 15 cm above the ground to so that excreta and other waste will fall below. Indoor cages can easily be moved for cleaning if wheels are attached to the bottoms. Food dishes and nest boxes can be placed on wire shelves, which are also useful for loris resting places.

05.03.2015

Freigegeben in F
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