European Code of Conduct on Zoological Gardens and Aquaria and Invasive Alien Species.
Code, rationale and supporting information.

Council of Europe, Convention on the Conservation of European Wildlife and Natural Habitats. 32nd meeeting of the Standing Committee, Strasbourg, 27-30 November 2012. T-pvS/inf (2011) 26 revised.

Volltext online:

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European Code of Conduct IAS

20.07.2016

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Martin-Sebastian Abel (MdL) und Mitglieder der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal übernehmen Wolfs-Patenschaft

PM 2015 04 30 WTAL abel
Martin-Sebastian abel (3. v.l.), Mitglieder der GRÜNEN-Ratsfraktion und Bruno Hensel vom zoo-Verein bei Übernahme der Patenschaft
Wuppertal, 30.04.2015 - Der GRÜNEN-Politiker Martin-Sebastian Abel, Landtagsabgeordneter in NRW und tierschutzpolitischer Sprecher der GRÜNEN Landtagsfraktion, und alle Mitglieder der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal übernehmen zusammen die Patenschaft für den Arktischen Wolf „Running Moon“ im Grünen Zoo Wuppertal. Die Übergabe der Patenurkunde findet im Rahmen des Tags des Wolfes statt, den der Grüne Zoo Wuppertal zusammen mit dem NABU am 1. Mai ausrichtet. Martin-Sebastian Abel besucht an diesem Tag zusammen mit Marc Schulz, dem Fraktionsvorsitzenden der GRÜNEN Ratsfraktion Wuppertal, und weiteren Stadtverordneten den Grünen Zoo und informiert sich über die gemeinsamen Anstrengungen der NRW-Partnerzoos und des NABU, die Rückkehr des Wolfes nach Deutschland und nach NRW zu begleiten und die Bevölkerung zu informieren und zu sensibilisieren. Die Patenschaften im Grünen Zoo werden vom Zoo-Verein Wuppertal e.V. betreut, der den Grünen Zoo in vielfältiger Weise unterstützt, z.B. auch bei der Durchführung des Tags des Wolfes und bei Natur- und Artenschutzprojekten.

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Kraftvoller Schub für das Projekt Ozeanium Basel - Spende von 30 Millionen

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Visualisierung eines der Becken des geplanten Ozeaniums Basel © Zoo Basel
Basel, 16.04.2015
- Nachdem der Zoo Basel kundgetan hatte, dass er beabsichtige, ein rund 100 Millionen EURO teures Ozeanium zu bauen und dessen Finanzierung und  Betrieb ohne jegliche  behördliche Unterstützung sicher zu stellen, traten alsbald die Zoogegner auf den Plan. Eine spendenfinanzierte Organisation ließ gar das Konzept eines Gegenprojekts ausarbeiten, bei dem die Besucher mit Multimedia-Technik nahe an eine virtuelle Unterwasserwelt gebracht werden sollten. Genutzt werden sollten dazu Computeranimation, interaktive Projektion, iMax-, und andere Technologien in einem Groß-Auditorium. Der Zoo, gestützt von einer breiten Öffentlichkeit ließ sich nicht beirren und verfolgte das Projekt weiter.

Eine Leadspende von 30 Millionen Franken (28.5 Millionen EURO) von einer Einzelperson unterstützt nun das vom Zoo Basel geplante Zentrum für Umweltbildung. „Wir sind in der Mittelbeschaffung den entscheidenden Schritt nach vorne gekommen“, sagte Martin Lenz, Verwaltungsratspräsident vom Zoo Basel. Der Spender will gegenüber der Öffentlichkeit anonym bleiben; seine Identität ist nur einem sehr kleinen Kreis im Zoo bekannt. Der Zoo Basel wird sowohl die Finanzierung wie den Betrieb des Ozeaniums subventionsfrei realisieren.

Das Ozeanium ist in erster Linie ein Bildungsprojekt. Es unterstehe dem gleichen anspruchsvollen wissenschaftlichen Bildungskonzept wie der Zoo auch, umriss Martin Lenz die Vorgaben des Verwaltungsrates ans Projekt.

„Eine Vision wird konkreter“

Die nun dem Zoo garantierte Leadspende von 30 Millionen Franken unterstützt und verknüpft die beiden Bestrebungen, ein Bildungsprojekt zu realisieren und dafür keine staatliche Unterstützung für Bau und Unterhalt in Anspruch zu nehmen. Gerade das klare Konzept der Ausrichtung auf Naturschutz und Nachhaltigkeit statt auf Kommerz und Rummel hatte den Spender zur Unterstützung des Ozeaniums überzeugt. Den Wunsch des Spenders, anonym zu bleiben, wollen Martin Lenz und seine wenigen Mitwisser respektieren. „Gegenüber der Öffentlichkeit kann ich garantieren, dass der Spender absolut seriös ist und dass uns das Geld vertraglich zugesichert ist“. Dank der großzügigen Leadspende stehen den Projektverantwortlichen nun sechs bis sieben Jahre vor der Eröffnung - unter Berücksichtigung der bereits investierten Eigenmittel - insgesamt rund 40 Millionen Franken zweckgebunden zur Verfügung.

„Eine Vision wird konkreter: nun können wir das Projekt Ozeanium planerisch und inhaltlich mit vollem Elan weiter vorantreiben“, umschrieb der wohlgelaunte Zoo-Direktor Olivier Pagan die neue Situation. Der Stand der Vorarbeiten sei inhaltlich, konzeptionell und baulich erfreulich weit. Bald wird der Große Rat über den mit den Behörden erarbeiteten Bebauungsplan befinden. Gleichzeitig werden die Projektverantwortlichen mit gestärkter Zuversicht die laufenden Gespräche mit Stiftungen, Mäzenen und Fonds vertiefen, um einen noch größeren Anteil an der Gesamtfinanzierung sicherzustellen.

Zoo und Ozeanium unterliegen gleicher Leitidee

Die Spendensuche fürs Großprojekt Ozeanium geschieht insbesondere auch außerhalb der Großregion Basel. „Denn für den Betrieb und den Unterhalt des Zoologischen Gartens sind wir nach wie vor auf die Unterstützung von Menschen, Firmen und Gewerbe aus der Region Basel und Umgebung angewiesen“, erläuterte Pagan mit dem Hinweis auf wichtige anstehende Zolli-Projekte wie das Vogelhaus, den Anlagenkomplex für Seelöwen, sowie den Sautergarten. Zoo- und Ozeanium stehen in keinerlei Hinsicht in einem Konkurrenzverhältnis: Das Ozeanium ist als zusätzliche Themenanlage des Zoos konzipiert und eine perfekte Ergänzung zum Vivarium. Olivier Pagan: „Es steckt die gleiche Leitidee der Erholung und Bildung dahinter.“

Bereits jetzt wird hinter den Kulissen des Vivariums im Zoo Basel für das Ozeanium geforscht. In „Quallenkreiseln“ werden verschiede Methoden der Quallenzucht erprobt und eine Korallen-Zuchtanlage ist in Planung. 

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TGZ – 90 Jahre im Einsatz für den Zoo Zürich

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Zeugen aus über 60 Jahren TGZ- und Zoo-Geschichte: (v.l.) Othmar Röthlin, Claudia Poznik, Vreni Germann, Alex Rübel. Pressefoto: Zoo Zürich, Samuel Furrer
Zürich, 01.04.2015 - Auch 90 Jahre nach ihrer Gründung bleibt die Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ) ihrem damals vorgegebenen Zweck, den Zoo Zürich zu unterstützen und zu fördern, treu. Dank wachsender Mitgliederzahlen und mehr Spenden denn je, kann sie ihre Aufgabe weiterhin bestens wahrnehmen. Zum 90. Geburtstag hat die TGZ ein «IRBIS»-Sondermagazin publiziert, zudem organisiert sie 2015 für ihre Mitglieder verschiedene Jubiläumsanlässe.

Am 3. April 1925 haben sich rund 200 Personen im Schwurgerichtssaal Zürich eingefunden, um an der Gründungsversammlung der Tiergarten-Gesellschaft Zürich (TGZ) teilzunehmen. Unter der Ägide des ersten TGZ-Präsidenten, dem Zoologen Dr. Hans Steiner, gelang es in den folgen fünf Jahren, den in Zürich lange gehegten Traum von einem eigenen Zoo in die Realität umzusetzen. Am 7. September 1929 war es soweit und die von der TGZ ins Leben gerufene Genossenschaft Zoologischer Garten Zürich konnte ihren Tiergarten auf dem Zürichberg eröffnen.

Fast 40'000 Mitglieder

Seither fördert die TGZ entsprechend ihren Statuten den Zoo Zürich tatkräftig. In den 90 Jahren hat sie den Zoo mit Spenden in der Höhe von über 10 Millionen Schweizer Franken maßgeblich unterstützt. Das Geld floss dabei immer in einzelne Projekte, wie zum Beispiel 2012 den Kaeng Krachan Elefantenpark (2 Millionen CHF) oder 2003 das Informationszentrum Masoala Regenwald (1 Millionen CHF). Damit die TGZ den Zoo überhaupt in diesem Ausmaß unterstützen kann, braucht sie Mitglieder. 2014 hat die TGZ mit 39'873 Mitgliedern einen Rekord erreicht. Auch die Einnahmen entwickelten sich im vergangenen Jahr - auch dank Legaten - erfreulich. Mit Einnahmen von 2'099'095.57 Franken und einem Reingewinn von 1'844'741.09 realisierte die TGZ das beste Jahr in ihrer Geschichte.

Ein Sondermagazin mit Blick zurück und nach vorne

Zum Jubiläum hat sich die TGZ Besonderes einfallen lassen, wie Präsidentin Claudia Poznik erklärt: «In einer Sonderausgabe des früheren TGZ-Magazins IRBIS blicken wir mit Zeitzeugen auf die Vergangenheit zurück, schauen hinter die Kulissen des heutigen Zoo Zürich und gehen mit Zoo-Vizedirektor Andreas Hohl auch auf eine Zukunftsreise.» Dazu kommen verschiedene Aktivitäten, wie zum Beispiel der große Geburtstagsanlass am 13. August oder die Mitglieder-Reise im Juli nach Prag. Ganz neu ist dieses Jahr auch das Angebot der TGZ für ihre kleinsten Zoo-Fans: «Mit dem Tukanino Klub sprechen wir Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren an und bieten ihnen das ganze Jahr hindurch spannende Anlässe und Einblicke in die Welt des Zoo Zürich.»

Freigegeben in Archiv 2015
Freitag, 10 April 2015 16:07

Politik und Gesellschaft im März 2015

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Apotal, die größte Versandapotheke Deutschlands, ist neuer Hauptsponsor im Zoo Osnabrück

PM 2015-03-27 osna apotal
Apotal ist neuer Hauptsponsor des Zoo Osnabrück und Pate der Nacktmullkolonie © Lisa Josef, Zoo Osnabrück
Osnabrück - 27.03.2015. Der Zoo Osnabrück freut sich über einen neuen Hauptsponsor: Apotal, die Versandapotheke der Bad Apotheke aus Bad Rothenfelde, unterstützt die gemeinnützige Einrichtung großzügig.

„Wir möchten einerseits mit unserem Engagement im Zoo etwas für die Region tun. Andererseits möchten wir uns auch als interessanter Arbeitgeber den Zoobesuchern vorstellen. Denn als größte Versandapotheke Deutschlands bieten wir vielfältige Tätigkeiten“, so Joachim Dadaniak, Marketingleiter bei Apotal. Als Hauptsponsor erscheint Apotal nicht nur auf den Werbemedien oder auf dem Briefpapier des Zoos, sondern durfte sich auch ein Patentier aussuchen. „Unsere Wahl war schnell getroffen: Was passt besser zu uns als die fleißigen Nacktmulle, die ja auch für die Gesundheitsforschung von großer Bedeutung sind. Schließlich können sie Schmerzen abstellen und bleiben bis ins hohe Alter topfit“, freut sich Dadaniak. Der Zoo Osnabrück ist als gemeinnützige Einrichtung, die sich zu fast 100 Prozent aus Eintrittsentgelten und Sponsoring finanziert, auf Unterstützung aus der Wirtschaft angewiesen. Zoogeschäftsführer Andreas Busemann: „Unsere Freude war riesengroß, als Apotal zusagte, Hauptsponsor des Zoos zu werden. Das Engagement von Apotal hilft uns enorm, den Zoo zu betreiben und die Arbeitsplätze hier zu sichern. Dafür bedanke ich mich ganz herzlich.“

Mit 2,4 Millionen Kunden ist Apotal die größte Versandapotheke Deutschlands. Hervor ging der Onlinehandel aus der Bad Apotheke in Bad Rothenfelde, die Heinz-Peter Fichter 1980 eröffnete. Anfang der 90er startete er einen ersten Versandhandel für Diabetiker Produkte. Seit dem 1. April 2004 dürfen in Deutschland Versandapotheken betrieben werden und damit startete auch Apotal. Die Verwaltung und das Logistikzentrum befinden sich in Hilter a.Tw. Circa 450 Menschen arbeiten heute in der Firmengruppe zu der auch Apotal gehört.

13.04.2015

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Zoo Wuppertal kann auf große Unterstützung durch Zoo-Verein zählen

PM 2015-03-18 wuppert zoofoerderer
Der umbau der Wuppertaler Bären-wolfs-anlage wurde allein vom Zoo-Verein finanziert © Barbara Scheer, Zoo-Verein Wuppertal e.V.
Wuppertal, 18.03.2015 - Mit einer neuen Rekordbeteiligung fand am Montag die Mitgliederversammlung des Zoo-Verein Wuppertal e.V. statt. Rund 350 Mitglieder waren gekommen und verfolgten die Ausführungen des 1. Vorsitzenden Bruno Hensel, des Schatzmeisters Friedrich-Wilhelm Schäfer und des Zoodirektors Dr. Arne Lawrenz, die aus verschiedenen Blickwinkeln auf ein erfolgreiches Vereins- und Zoojahr 2014 zurückblickten und ein mindestens ebenso spannendes Jahr 2015 ankündigten. An allen drei 2014 umgesetzten Projekten – der Bonobo-Außenanlage, der Wolfs-Bärenanlage und dem neuen Zoorestaurant Okavango – war der Förderverein des Grünen Zoo Wuppertal beteiligt, den Umbau der Wolfsanlage finanzierte der Zoo-Verein sogar ganz alleine. Über 400.000 Euro hat der Zoo-Verein damit wieder im Zoo investiert. Daneben unterstützte der Verein den Zoo auch wieder bei zahlreichen anderen Projekten, in den Bereichen Forschung, Natur- und Artenschutz und durch vielfältiges ehrenamtliches Engagement seiner Mitglieder.

Ein besonderes Augenmerk lenkte der Vorsitzende des Zoo-Vereins auch auf den Vergleich mit anderen europäischen Zoo-Fördervereinen, die im Oktober 2014 in Wuppertal zur 15. Tagung der Europäischen Zooförderer zu Gast waren. In diesem Vergleich schneidet der Wuppertaler Verein besonders gut ab: Kein anderer Förderverein kann eine derartige Beteiligung seiner Mitglieder vorweisen (z.B. mit einer Quote von über 20% der Mitglieder, die an der Mitgliederversammlung teilnehmen) und kein anderer Zoo-Verein bietet seinem Zoo eine größere finanzielle Unterstützung. Bruno Hensel rechnete vor, dass der Zoo-Verein seit dem Jahr 2000 fast 4.000 Euro je Vereinsmitglied im Zoo investiert hat, damit liegt der Zoo-Verein Wuppertal e.V. europaweit mit Abstand an der Spitze! 2015 kann der Zoo-Verein sein 60jähriges Bestehen feiern, dafür wurden verschiedene Aktivitäten und eine Wanderausstellung angekündigt, die im Rathaus Barmen, den City-Arkaden, der Sparkasse und im Zoo zu sehen sein wird.

Bei den anstehenden Wahlen von Vorstand und Beirat wurden zwei langjährige Mitglieder von Vorstand und Beirat, die aus Altersgründen nicht wieder antraten, gebührend verabschiedet. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wurde Sparkassen-Vorstand Gunther Wölfges gewählt, der in diesem Amt die Nachfolge von Günther Knorr antritt. Den Platz des ausscheidenden Winfried Jakob im Beirat nimmt Vivica Mittelsten Scheid ein, die Zoo und Zoo-Verein als Mitglied der Inhaberfamilie des Vereins-Gründungsmitgliedes Vorwerk auf besondere Weise verbunden ist. Erster Vorsitzender, Schatzmeister und die Mitglieder des Beirates, die sich zur Wiederwahl stellten, wurden ebenso wie die neuen Vorstands- und Beiratsmitglieder einstimmig (bei Enthaltung der Betroffenen) gewählt.

Als neues Projekt stellten der frisch wiedergewählte 1. Vorsitzende Hensel und Zoodirektor Dr. Lawrenz das Projekt ARALANDIA vor. Es soll den ersten Baustein des neuen Zooauftaktes darstellen, für den Dr. Lawrenz den Vereinsmitgliedern zuvor seine Vision eines Carl Fuhlrott Campus vorgestellt hatte. Mit ARALANDIA soll die Haltung und Präsentation von Aras, Flamingos und weiteren mit diesen vergesellschafteten Tieren zu einem neuen Highlight des Grünen Zoo Wuppertal werden. Geplant ist eine riesige, begehbare Freiflugvoliere, in der sich die Besucher zwischen den Tieren hindurch bewegen werden. Angeschlossen an die Freiflugvoliere, die eine der größten in Europa werden wird, soll eine Zuchtstation für bedrohte Aras sein, in der seltene Großpapageien wie der Lear-Ara und der Hyazinth-Ara gezüchtet werden sollen. Damit und mit der Unterstützung von Freilandprojekten sollen Zoo-Verein und der Grüne Zoo Wuppertal zum Schutz und zur Erhaltung hochbedrohter Arten und Lebensräume beitragen. Dabei kooperieren Zoo und Zoo-Verein eng mit der Loro Parc Fundacion auf Teneriffa. Die Kosten für das Projekt ARALANDIA werden auf ca. 3,5 Millionen Euro geschätzt. Die Mitgliederversammlung beschloss, aus den Mitteln des Zoo-Vereins dafür bis zu 1,5 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen. Der Rest soll über Spender und Sponsoren eingeworben werden. Ziel ist, noch in diesem Jahr die Grundsteinlegung für ARALANDIA feiern zu können. Eine mögliche Fertigstellung der Anlage fasste der Vorsitzende des Zoo-Vereins für das Jahr 2017 ins Auge.

15.04.2015

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Flagge hissen für Tibet und Menschenrechte - Erinnerung an der Volksaufstand in Tibet

PM 2015-03-11 goerlitz tibet
Trampeltier des Tierparks Görlitz wirbt für die Wahrung der Menschenrechte in Tibet © Naturschutz-Tierpark Görlitz
Görlitz, 11.03.2015 - Auch 2015 wurde am 10. März wieder vor dem Naturschutz-Tierpark Görlitz-Zgorzelec die Tibetflagge gehisst, um an den Volksaufstand vom 10. März 1959 zu erinnern. Um 15:30 Uhr zogen Kulturbürgermeister Dr. Michael Wieler und der Direktor des Görlitzer Tierparks Dr. Sven Hammer die Schneelöwenfahne nach oben. Begleitet wurden sie von dem dreijährigen Trampeltier "Chemali".

Seit 1996 gibt es die Kampagne "Flagge hissen für Tibet" von der Tibet Initiative e.V.; hunderte Städte und Gemeinden beteiligen sich auch dieses Jahr. Die Teilnehmer bekunden ihre Solidarität mit den Menschen in Tibet, setzen sich für die Wahrung der Menschenrechte und für den Erhalt ihrer Kultur und Religion ein. Dieses Jahr ist Andreas Starke, Oberbürgermeister der Stadt Bamberg, Schirmherr der Aktion.

Im Tierpark Görlitz ist in den zurückliegenden Jahren mit dem Tibetdorf eine kleine tibetische Siedlung entstanden, die den Besuchern des Zoos ein möglichst authentisches Bild tibetischer Natur und Lebensweise vermitteln möchte. Vielen Görlitzern ist durch dieses tibetische Dorf die Natur und Kultur sowie für die bäuerliche Lebensweise in Tibet nicht mehr fremd. Sie verfolgen das Leben der Menschen in Tibet und sind betroffen über die 136 Selbstverbrennungen von Tibetern seit 2009, die damit auf die Lebensumstände der Tibeter in ihrem Land aufmerksam machen wollten.

Neben der Forderung der Tibeter auf Menschenrechte ist das Flagge hissen am 10. März auch mit dem Wunsch verbunden, dass die beeindruckende Natur und Kultur Tibets erhalten bleibt.

17.04.2015

Weiter zu Natur- und Artenschutz im März 2015

Freigegeben in Archiv 2015
Freitag, 27 Februar 2015 08:59

Politik und Gesellschaft im Februar 2015

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40 Jahre Partnerschaft in Landau

PM 2015-02-18 Landau partner
Pressegespräch im Zoo Landau v.l.n.r: DGHT-Präsident Peter Buchert, Sanitätsrat Dr. Helmuth Back, Zoodezernent Rudi Klemm, Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel und Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein. Quelle: Zoo Landau.
Landau, 18.02.2015 - Am 4. Februar 2015 wurde das neue Jahresprogramm des Zoo Landau in der Pfalz im Rahmen eines Pressegesprächs in der Zooschule der Öffentlichkeit vorgestellt. „40 Jahre Partnerschaft in Landau: Zoofreundeskreis, Zoo & Zooschule“ lautet das gemeinsame Motto in diesem Jahr anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Freundeskreises des Landauer Tiergartens e.V..

Zoodezernent und Beigeordneter Rudi Klemm begrüßte die Anwesenden und freute sich über die große Resonanz bei den Vertretern der Medien. Lobend hob er das erfolgreiche „Vierergespann“ aus Zoo, Zooschule, Zoofreundeskreis und Deutscher Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde e.V. (DGHT) hervor, welches erneut das Jahresprogramm gemeinsam stemmt. „Nur wenn alle, so wie hier für den Zoo Landau, an einem Strang ziehen, kann so etwas gelingen! Und bei dem neuen umfangreichen Programm ist auch wirklich wieder für jeden etwas dabei!“ betonte Klemm.

Einleitend dankte auch Zoodirektor Dr. Jens-Ove Heckel seinem kleinen, aber umso stärker engagierten Mitarbeiterteam, sowie Zooschulleiterin Dr. Gudrun Hollstein, dem Freundeskreis, vertreten durch den Stellvertretenden Vorsitzenden Sanitätsrat Dr. Helmuth Back und Peter Buchert, dem Präsidenten der DGHT, der ebenfalls zu den langjährigen Kooperationspartnern des Zoos gehört.

Dr. Gudrun Hollstein präsentierte das umfangreiche Veranstaltungsprogramm der Zooschule und rückte zwei Veranstaltungen, die im Kontext mit der „UN-Dekade Biologische Vielfalt“ stehen, besonders in den Fokus. Am 27. und 28. Mai lädt die Zooschule Landau zu den ersten „Zoo-Jugendspielen“ ein. Viertklässler aus Grundschulen aus Landau und der Umgebung werden ihr Wissen zum Thema Bedeutung, Bedrohung und Schutz der Artenvielfalt testen und können Preise gewinnen. Ziel ist es bei diesem Projekt, jährlich einen Jahrgang junger Schüler zu motivieren, sich mit einem weltweiten Schlüsselproblem intensiv zu befassen und außerdem auf die wichtige Rolle der wissenschaftlich geführten Zoos im weltweiten Artenschutz aufmerksam zu machen. Frau Staatsministerin Ulrike Höfken (Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Ernährung, Weinbau und Forsten) ist Schirmherrin der Veranstaltung und wird diese am 27. Mai im Zoo Landau eröffnen. Das zweite wichtige Projekt im Kontext der UN-Dekade ist der „deutsch-französische Familientag zur Artenvielfalt“, der am 13. Juni von der Zooschule organisiert wird. Die Themen Umwelt- und Artenschutz sind natürlich auch im regulären Zooschulangebot, den Führungen für alle Schul- und Altersklassen, dem Kindergeburtstags- und Ferienprogramm der Zooschule im Fokus. Neu im Programm der Zooschule ist in diesem Jahr die Unterrichtseinheit „Hüpfweltmeister mit Babybeutel“ die speziell, aber nicht nur, für das „Grüne Klassenzimmer“ auf der Landesgartenschau und die Klassenstufen zwei bis vier entwickelt wurde. Anschauungsobjekt werden auf der Landesgartenschau einige Bennettkängurus aus dem Zoobestand sein, für die ein Schaugehege errichtet wird. Ebenfalls im Grünen Klassenzimmer wird die Zooschule für die Jahrgangsstufen vier und fünf die Einheit „Alles nur geklaut? – Das lernt die Technik von der Natur“ zum Thema Bionik unterrichten. Ebenfalls neu im Programm der Zooschule ist außerdem die „Sprachförderung für KITA-Kinder“, ein kostenfreies Angebot, das wie auch ein Outdoor-Camp für Jugendliche, vom Rotary Club Landau gesponsert wird. Weiter fest im Programm der Zooschule verankert sind die abendlichen Zooführungen für Kinder und Familien, die inklusiven Abenteuer-Nachtlager, die Kinder-Uni, die „Traumnacht im Zoo“ als exklusiver Abend für schwer kranke und behinderte Kinder, die Waldgeisternacht und das gemeinsam mit dem „Forum Demenz“ ins Leben gerufene Projekt „Demenzkranke Menschen und ihre Begleiter erleben Tiere im Zoo“. Frau Dr. Hollstein bedankte sich herzlich bei der Zooverwaltung und dem Freundeskreis des Landauer Tiergartens für die Unterstützung der Zooschulaktivitäten.

Sanitätsrat Dr. Helmuth Back hob im Jahresprogramm vor allem die Termine, die mit dem 40jährigen Jubiläum des Vereins in Zusammenhang stehen, hervor. So gibt es zum Auftakt des Jahresprogramms am 1. März sowie am 12. Juli eine Zooführung mit Geschäftsführer Gerhard Blumer, der über den Werdegang des Zoos und die Unterstützung des Fördervereins berichten wird. Speziell für Mitglieder des Freundeskreises wird es ein großes Sommerfest im September geben, außerdem einen Festakt im Alten Kaufhaus und die Enthüllung eines Gedenksteins für den Gründer des Freundeskreises und langjährigen Vorsitzenden und ehemaligen Zoodirektor Dr. Rudolf Spengler. Der Freundeskreis organisiert eine Tagesfahrt in den Zoologisch-botanischen Garten Wilhelma in Stuttgart sowie eine Mehrtagesfahrt nach Amsterdam, bei der auch ein Zoobesuch nicht fehlen darf. Zu den Bauaktivitäten, die in diesem Jahr vom Freundeskreis gefördert werden zählen der Neubau des Streichelzoos im Stil eines rheinland-pfälzischen Bauernhofs und Umbau und Erweiterung der Waldhundanlage.

DGHT-Präsident Peter Buchert bezeichnete die Aktivitäten der DGHT im Zoo Landau als „ein Mosaiksteinchen des großen Ganzen“. Doch ist die langjährige gute Kooperation mit der DGHT ein wichtiger Teil, so wird u.a. über die vierteljährlich im Zoo Landau stattfindenden Amphibien- und Reptilienstammtische und die regelmäßigen Sachkundeschulungen für private Schildkrötenhalter wichtiges Tier- aber auch Tierschutzwissen vermittelt. Jährlich kürt die DGHT das Amphib oder Reptil des Jahres, um eine Tierart und deren Bedrohung ins Blickfeld der Allgemeinheit zu rücken. Im Jahr 2015 ist es die Europäische Sumpfschildkröte, und die Öffentlichkeitskampagne wird vom Zoo Landau unterstützt.

Zoodirektor Dr. Heckel schloss mit einem Dank auch an den Stadtrat der Stadt Landau, da es eine große Leistung sei, dass die Stadt den Zoo weit über ein Jahrhundert fördert und trägt.

17.03.2015

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Zoo-Unterstützer treffen sich bei Volkswagen Osnabrück

PM 2015-02-17 OS zoofoerderer
Beim Zooförderkreistreffen wurde neben der neuen Tierwelt „Nordamerika“ auch eine neue Fundraisingidee mit Flamingos vorgestellt © Lisa Josef, zoo Osnabrück
Osnabrück, 17.02.2014 - Keine Tiere aber Pferdestärken gab es beim diesjährigen Förderkreistreffen des Osnabrücker Zoos zu bewundern: Circa 90 Zoo-Unterstützer waren gestern Abend in die Automobilsammlung Volkswagen Osnabrück geladen.

„Wie attraktiv unser Zoo ist, belegen nicht nur die beeindruckenden Besucherzahlen“, sagt Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, „wie attraktiv unser Zoo ist, belegt auch die beeindruckende Unterstützung durch Unternehmen in Stadt und Region, die sich auf vielfältige Weise für unseren Zoo engagieren. Der Zoo lebt: durch die Tiere, durch die Besucher und durch diese großzügige Unterstützung.“ Insgesamt um die 170 Unternehmen unterstützen die Bildungs- und Freizeiteinrichtung im Rahmen eines besonderen Kooperationspaketes, bei dem die Partner den Zoo als Veranstaltungsort für Kunden- oder Mitarbeiterevents nutzen können. Am gestrigen Abend kamen circa 90 Unternehmer in die Automobilsammlung des Volkswagen Werk Osnabrück.

2016: 80. Zoojubiläum und Nordamerika

Zoogeschäftsführer Andreas Busemann präsentierte neben den aktuellen Zahlen, wie 1.003.000 Besucher in 2014, auch die anstehenden Projekte: „2016 erwartet uns zunächst das 80. Zoojubiläum. Hier kann jeder Zoofreund, ob Firma oder privater Tierliebhaber, ein Teil des Zoos werden und sich auf einer besonderen Fotocollage in sein Lieblingstier verwandeln. Wir freuen uns, dass regionale Persönlichkeiten, die sich für den Zoo engagieren, die Aktion mittragen.“ Parallel läuft im Jubiläumsjahr die Finanzierung für die geplante Themenwelt „Nordamerika“ an, die im südöstlichen Bereich des Zoos bei den Kamelen und Vogelvolieren entstehen soll. „Firmen können bereits 2016 symbolisch Teilstücke von ‚Nordamerika’ erwerben oder Tierpatenschaften mit Namensvergabe für die zukünftigen Bewohner wie Schwarzbären, Bisons, Berglöwen oder Skunks abschließen.“ Der Zoo halte hier verschiedene Pakete bereit, die die Unternehmen für ihre Kommunikation an Mitarbeiter und Kunden nutzen können. Bis Herbst 2015 soll die Finanzierung über kommunal verbürgte Kredite mit der Stadt und dem Niedersächsischen Innenministerium geklärt sein, parallel wird die Planung und Kostenaufstellung finalisiert, sodass bereits im Dezember 2015 das Vergabeverfahren der Bauarbeiten anlaufen kann. Baustart ist für Juli 2016 geplant.

Die innovativen Sponsoringideen des Zoos kommen bei den Unternehmen in der Region gut an, wie Zoopräsident Reinhard Sliwka berichtet: „Wir haben im vergangenen Jahr weitere Förderer gewinnen können, sodass uns inzwischen circa 170 Firmen unterstützen. Viele sehen den Zoo allerdings auch als wertvolle Familieneinrichtung und möchten ihn deswegen unterstützen. Wir sind sehr dankbar über dieses Engagement, denn so kommen jährlich rund 900.000 Euro zusammen – ohne das Geld wäre der Betrieb des Zoos gar nicht mehr möglich.“

Im Anschluss an die Berichte aus der Tierwelt überließ die Zooleitung die Netzwerkplattform der Heilpädagogischen Hilfe Osnabrück, die die Unternehmer über Möglichkeiten der Inklusion im Betrieb informierte und die möglichen Vorteile der Beschäftigung von Menschen mit Behinderung vorstellte.

18.03.2015

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 Weiter zu Natur- und Artenschutz im Februar 2015

Freigegeben in Archiv 2015
Mittwoch, 11 Februar 2015 19:02

Politik und Gesellschaft im Januar 2015

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Aufruf in Halle Bürger-Ideen für neues Zoo-Konzept

PM 2015-01-26 Halle katzenhaus
Großkatzenhaus im Zoo Halle © Peter Dollinger, VdZ
Halle, 26.01.2015 - Mitteldeutsche Zeitung. Mithilfe eines neuen Konzepts soll der hallesche Bergzoo noch in diesem Jahr attraktiver werden. Die Bürger der Stadt sollen an der Umgestaltung beteiligt werden.

Die Stadt Halle hat ihre Bürger zu einem Ideen-Wettbewerb für einen attraktiveren Bergzoo aufgerufen. Die Vorschläge der Hallenser sollen in ein neues Zoo-Konzept einfließen, teilte das Rathaus mit. Gefragt seien beispielsweise Gestaltungsideen für Freiflächen sowie Ideen für Tierschutz-Projekte und Veranstaltungen. Die zehn spannendsten Ideen will Oberbürgermeister Bernd Wiegand (parteilos) den Mitgliedern des Zoo-Aufsichtsrates und des Fördervereins vorstellen. Die konzeptionelle Neuausrichtung des Zoos gehört zu den wichtigsten Zielen der Stadt in diesem Jahr. So sollen die Attraktivität der Anlage und deren Wirtschaftlichkeit erhöht werden. Unter anderem wird eine Nutzung der leerstehenden Reilschen Villa und eine Qualitätsverbesserung der Gastronomie angestrebt.

14.02.2015

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Tetra GmbH unterstützt Zoo Osnabrück - 24.000 Euro für das Aquarium

PM 2015-01-14 OS tetra
Solveig Rasch von der Tetra GmbH überbringt die Spende © Hanna Rickert, Zoo Osnabrück
Osnabrück, 14.01.2015 - Die Tetra GmbH, der führende Hersteller im Bereich Aquaristik, unterstützt den Zoo Osnabrück und sein Aquarium für weitere zwei Jahre mit insgesamt 24.000 Euro. Damit soll unter anderem das Amazonas-Becken modernisiert werden.

„Das Tetra-Aquarium im Zoo Osnabrück ist ein toller Ort für Jung und Alt, um die Faszination der Unterwasserwelt kennen zu lernen. Das wollen wir gerne weiter fördern – nicht nur mit Geld, sondern auch mit unserem Know-how“, so Solveig Rasch, Manager Communications der Tetra GmbH. Das 650 Quadratmeter große Tetra-Aquarium besteht aus einem großen Aquaristik-Bereich mit 20 Süßwasser- und Meerwasserbecken mit circa 1.400 schuppigen Bewohnern sowie aus einem Terraristikbereich mit Leguanen, Kaimanen, Pfeilgiftfröschen oder Königspythons.

Insgesamt fördert die Tetra GmbH das Aquarium mit 24.000 Euro für die nächsten zwei Jahre. Damit soll unter anderem das Amazonasbecken modernisiert werden, wie Revierleiter und Tierpfleger Stefan Bramkamp berichtet: „Wir wollen die Wand aufbrechen, sodass das Aquarium offen gestaltet werden kann – mit Lavasteinen, Würgefeigen und Kunstfelsen dekoriert. Damit wirkt das Aquarium viel offener und freundlicher. Außerdem können Besucher so auch die Blüte einiger Wasserpflanzen sehen, da sie dann auf die Wasseroberfläche blicken können.“ Auch der Eingangsbereich soll attraktiver gestaltet werden. Der Zoo Osnabrück finanziert sich größtenteils selbst durch Eintrittsgelder sowie Sponsoringeinnahmen und Spenden. „Die Firma Tetra aus Melle unterstützt uns bereits seit 1999 und hilft uns so das Aquarium zu betreiben. Auf diese langfristigen Partner sind wir als gemeinnützige Einrichtung angewiesen und freuen uns sehr über die erneute Verlängerung der Kooperation“, so Zoopräsident Reinhard Sliwka.

Dabei ist es der Firma Tetra auch wichtig den Zoo mit Know-how zu unterstützen und die Besucher über Aquaristik zu informieren, wie Rasch betont: „Herr Bramkamp kann sich jederzeit mit unseren Experten aus der Forschungsabteilung austauschen. Zusätzlich bieten wir im Zoo gemeinsam Workshops für Kinder an, bei dem die jungen Teilnehmer erfahren, wie sie sich ein eigenes Aquarium einrichten und die Fische richtig versorgen. So können wir die Kinder für die Aquaristik begeistern und schön erste Tipps und Tricks vermitteln.“ Außerdem erstellten die Verantwortlichen einen Wissensparcours durch das Aquarium, sodass die Besucher im Vorbeigehen erfahren, worauf es beim eigenen Aquarium ankommt, und die Bedürfnisse der verschiedenen Fischarten kennen lernen. „Die Kooperation zwischen dem Zoo und Tetra passt wirklich perfekt: Hier kommen Know-how, Aquarien zum Staunen und der Bildungsanspruch zusammen und sorgen nicht nur für einen schönen Zoobesuch, sondern auch für mehr Wissen“, freut sich Zoopräsident Sliwka.

Allgemeine Informationen zum Tetra-Aquarium:

1.387 Fische aus 91 Arten
erbaut 1988
20 verschiedene Wasserbecken
U.a.: Malawiseebecken, Amazonasbecken, Gezeitenbecken, Südamerika-Barsch-Becken, Asienbecken, Korallenriff, Axolotlbecken, Karpfen-Streichelbecken
Fassungsvermögen insgesamt: 66.600 Liter Wasser
Das Aquarium schließt an ein Terrarium an mit u.a. Siedleragamen, Brillenkaimanen, Wasseragamen, Königspythons, Netzpythons,  Pfeilgiftfröschen, Seychellen-Riesenschildkröten

12.02.2015

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Tierpark Bochum geht an Bord - Tierisches Treiben auf der boot Düsseldorf

PM 2015-01-14 BOC taucher
Taucher des Deutschen Unterwasserclubs im Tierpark Bochum. Pressefoto TP Bochum
Bochum, 14.01.2015 - Der Tierpark Bochum geht auf Tour und kommt in die Rhein-Metropole Düsseldorf. Dort ist er vom 17. – 25. Januar zusammen mit seinem Kooperationspartner, dem Deutschen Unterwasserclub (DUC), auf der Internationalen Bootsausstellung (kurz: boot) vertreten, um spannende Einblicke in sein vielfältiges Angebot zu geben.

Zusammen abtauchen mit Seehund, Pinguin, Hai und Co. – Das ist das Motto am gemeinsamen Stand des Bochumer Tierparks und des DUC Wattenscheid: Große und kleine Messebesucher können hautnah erfahren wie sich das Fell eines Seehunds anfühlt oder wie spitz die Zähne eines Hais sind! Mit Korallen, Muscheln und vielen weiteren spannenden und exotischen Handstücken im Gepäck, informieren die Mitarbeiter des Tierparks über die eindrucksvolle Artenvielfalt sowie das umfangreiche zoopädagogische Angebot.

Die Kooperation zwischen dem Bochumer Tierpark und dem DUC besteht bereits seit März 2013. Seitdem tauchen die Mitglieder des Unterwasserclubs regelmäßig in die Nordseewelten des Tierparks hinab, um das Becken der Seehunde und Humboldt-Pinguine zu reinigen. Nicht nur im Sommer, sondern selbst bei eisigen Temperaturen, zeigen die Freizeittaucher ehrenamtlichen Einsatz. Zoodirektor Ralf Slabik ist sehr dankbar für diese Unterstützung: „Dank unserer zahlreichen Tauchfreunde schaffen wir es heute, ein Reinigungsintervall an nur einem Tag abzuschließen! Früher waren nur wenige Zootaucher im Einsatz, die die Arbeit von Vielen erledigen mussten. Eine Putzaktion konnte durchaus zwei Wochen dauern!“ Für die Frauen und Männer des DUC sind die Tauchgänge inmitten von Seehunden und Pinguinen immer wieder beeindruckend, während sie für die Tiere jede Menge Spiel und Beschäftigung bedeuten. Das Tierpark-Team hat die Taucherinnen und Taucher im Umgang mit den Tieren gesondert geschult, ist immer vor Ort und steht den Tauchern mit Rat und Tat zur Seite. Die Tauchgänge in den Nordseewelten des Tierparks sind natürlich auch ein spannendes Highlight für die Besucher, die das Geschehen live mitverfolgen können.

11.02.2015

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Sonntag, 18 Januar 2015 16:14

Politik und Gesellschaft im Dezember 2014

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Goldsponsor Ur-Krostitzer übergibt Patenschaften im Zoo Leipzig

PM 2014-12-03 Leipzig Patenschaften
Übrgabe der neuen Patenschaften an den Zoo Leipzig © Zoo Leipzig
Leipzig, 03.12.2014. Die Bierbrauer aus Krostitz haben sich erneut eine Überraschung für den Zoo Leipzig ausgedacht: zum Start der Adventszeit hat Geschäftsführer Wolfgang Welter einen „Weihnachtskalender“ der ganz besonderen Art an Zoodirektor Prof. Dr. Junhold übergeben. Hinter jedem Fensterchen „verbirgt“ sich ein neuer Pate für ein Tier im Zoo.
„Eigentlich hat der Kalender ja nur 24 Türchen, also war unser Ziel, mindestens 24 Paten zu finden. Aber irgendwie konnten wir nicht aufhören, so dass unser Weihnachtskalender nun fast doppelt gefüllt ist“, freut sich Brauereichef Wolfgang Welter. Grund zur Freude gibt es für die Krostitzer Brauerei überhaupt. Nicht nur, dass die Brauerei in diesem Jahr ihren 480. Geburtstag feiern konnte und damit auf fast ein halbes Jahrtausend Brauereigeschichte zurückblicken kann – auch das Jubiläumsjahr selbst kann wohl mit einer positiven Gesamtbilanz abgeschlossen werden. Bereits zum sechsten Mal wurden durch die Initiative der Brauerei Patenschaften für den Zoo vermittelt. „Es gibt viele Unternehmen, die Patenschaften für unsere Tiere übernehmen. Das Engagement von Wolfgang Welter, der wirklich unermüdlich neue Paten anwirbt, ist aber schon außergewöhnlich“, fasst Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold die erneute Initiative zusammen. Die Patenschaften haben wieder Freunde und Partner, Gastronomen und natürlich auch einige Mitarbeiter der Brauerei selbst übernommen.
Seit über 20 Jahren besteht die Partnerschaft zwischen Leipziger Bier und Zoo Leipzig. Im Jahr 2001 wurde die Brauerei erstmalig Goldsponsor und erweiterte damit die bereits Jahre währende Verbundenheit der beiden Leipziger Unternehmen. Im Rahmen des Vertrages übernimmt Ur-Krostitzer weiterhin die Patenschaft für das seltene Okapi. Zusätzlich haben die Mitarbeiter der Brauerei gesammelt und für die im Jubiläumsjahr symbolträchtige Zahl von 480 Euro eine weitere Patenschaft übernommen. Patentier ist der Kleine Panda. Das Geld wurde dem neuen Vorsitzenden des Freundes- und Förderkreises, Herrn Michael Weichert, anlässlich seiner Amtsübernahme übergeben.

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Minister Schmid übernimmt stellvertretend Patenschaft für Nashornkalb Savita

PM 2014-12-01 Wilhelma schmidt
Minister Schmidt mit seinem Patenkind © Wilhelma Stuttgart
Stuttgart, 01.12.2014. Finanz- und Wirtschaftsminister Nils Schmid hat stellvertretend für das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft eine Patenschaft für das Nashornbaby Savita (Sonne) in der Wilhelma übernommen. Die Patenurkunde hat der Direktor des Zoologisch-Botanischen Gartens in Stuttgart, Thomas Kölpin, am Samstag, 29. November 2014, offiziell an den Minister überreicht.

„Ich komme immer sehr gerne in die Wilhelma. Aber der Besuch heute hat einen besonders schönen Anlass. So gesund und munter ist Savita ein echter Sonnenschein und macht ihrem Namen alle Ehre. Ich freue mich, die Patenschaft für das Nashornkälbchen zu übernehmen", sagte Minister Schmid bei der Urkundenübergabe. „Jeder kann mit einer Patenschaft einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Arten und zur Attraktivität der Wilhelma leisten.

Panzernashörner sind leider höchst selten geworden. Wir sind froh und stolz, dass die Zucht der Panzernashörner der Wilhelma so gut gelingt." Wilhelma-Direktor Kölpin bedankte sich für die Unterstützung: „Minister Nils Schmid in der Schar unserer derzeit rund 440 Paten zu wissen, ist für uns eine große Freude. Die Patenschaften stärken uns in unserem Engagement, die Wilhelma kontinuierlich aufzuwerten und weiterzuentwickeln.“

Mit mehr als zwei Millionen Besuchern im Jahr ist die Wilhelma eine der beliebtesten Freizeiteinrichtungen in Baden-Württemberg. Nashörner gibt es in der Wilhelma seit 1968. Von dem derzeitigen Nashornpaar ist die Kuh Sani 1992 in Nepal geboren, der Bulle Bruno 1985 hier in Stuttgart. Bruno und Sani haben inzwischen sechs Jungtiere auf die Welt gebracht, die in verschiedenen Zoos in Spanien, Polen, Schottland und den Niederlanden zu Hause sind.
Den Namen verdanken die Panzernashörner ihrem Aussehen. Die dicken Hautfalten, die den Körper umgeben, sehen aus wie Panzerplatten und die Hornbuckel darauf wie Nieten. Die Haut ist aber nicht sehr dick und relativ weich. Auch das sagenumwobene Horn besteht nicht, wie viele meinen, aus Knochen oder gar Elfenbein, sondern aus Keratin, wie es auch in unseren Haaren und Fingernägeln vorkommt. Es ist also weder wertvoll, noch hat es eine andere medizinische Wirkung, als wenn wir an den Fingernägeln kauen. Leider ist der Irrglaube, das zu Pulver geriebene Horn könne besondere medizinische Wirkung entfalten, in Asien so weit verbreitet, dass die Nashörner weiter gejagt werden. Neben dem voranschreitenden Verlust des Lebensraums ist das der wesentliche Grund, warum die Panzernashörner in ihrer Existenz stark bedroht sind. Anders als die afrikanischen Nashörner haben die Panzernashörner nur ein Nasenhorn.

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Sonntag, 07 Dezember 2014 08:21

Politik und Gesellschaft im November 2014

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Presseauskunftsersuchen nach dem Landespressegesetz Bayern zu Vorkommnissen im Tiergarten Nürnberg

PM 2014-11-26 N delfine
Delfine als Ersatzreligion - mit ektiererischem Eifer attackieren "Delfinschützer" die Haltung dieser Meeressäuger im Zoo und schrecken auch vor falschen Behauptungen nicht zurück © Tiergarten Nürnberg
26.11.2014 – Nürnberg. Ende Oktober 2014 erhielt das Presseamt der Stadt Nürnberg ein Presseauskunftsersuchen mit acht Fragen zu Vorgängen im Tiergarten der Stadt Nürnberg.

Die Fragen basieren vermutlich auf Informationen aus einem internen städtischen Dokument, das vom Tiergarten der Stadt Nürnberg für eine verwaltungsinterne Information und Diskussion im Jahr 2012 erstellt wurde. Die so entstandenen Fragestellungen nehmen Bezug auf tatsächliche Vorkommnisse, über die der Tiergarten z. T. schon in der Öffentlichkeit berichtet hat und über solche, über die der Tiergarten nur stadtintern berichtet hat. Das Auskunftsersuchen nach dem Landespresserecht ist keiner journalistischen Recherche geschuldet, sondern Teil der Kampagne einer Tierrechtsorganisation gegen Zoos, die offenbar Zugriff auf internen Schriftverkehr der Stadt Nürnberg hat.

Der Tiergarten kann und darf das ursprüngliche Dokument nicht veröffentlichen, da dort u. a. auch sensible Personaldaten und Rechtsfragen gestreift werden, die als Betriebsgeheimnis einzustufen sind.

Mit Interesse verfolgt der Tiergarten die Kampagnen von Tierschutz- und Tierrechtsorganisationen gegen Zoologische Gärten allgemein und den Tiergarten Nürnberg im Besonderen. Legt man den Grundsatz der Unteilbarkeit des Tierschutzes einer Betrachtung der Qualität unterschiedlicher Haltungssysteme von Tieren in Deutschland zugrunde, dann rangieren die Haltungssysteme, das Management, die Betreuungsintensität und die für alle Bürger gegebene Transparenz der Tierhaltungen in Zoologischen Gärten unzweifelhaft auf der Skala ganz oben.

Aus externer Sicht mögen interne Informationen aus Behörden und Betrieben ein wertvoller Glücksgriff sein. Im Falle des Tiergartens bieten sie aber keinen Stoff für Enthüllungen:

  • Die Beckenfuge ist sichtbar und jeder Bürger kann überprüfen, ob sie verschlossen wurde oder nicht. Auch der abgesenkte Wasserspiegel ist sichtbar. Die Lagune ist öffentlich. Der Salzwasseraustritt im Jahr 2011 hat ein Waldstück des Tiergartens geschädigt, was jeder Besucher sehen kann. Der Tiergarten ist seiner Anzeigepflicht des Umweltschadens unverzüglich nachgekommen.
  • Ozon ist ein gefährliches Gas, dessen unkontrollierter Austritt selbstverständlich ein nicht zu unterschätzendes bautechnisches Problem mit hohem Gefahrenpotential darstellt. Dass es zu einem derartigen Baumangel in der Lagune gekommen ist, hat weder etwas mit schlechter Tierhaltung noch mit unverantwortlichem Handeln des Tiergartens zu tun
  • Auch andere Probleme bei der Inbetriebnahme der wassertechnischen Anlagen unterliegen diesem Muster. Der Tiergarten hatte mit massivsten Problemen zu kämpfen, die er zum Glück ohne große Tierverluste mit enormem Einsatz immer noch rechtzeitig beheben konnte. Dabei hat der Tiergarten mit großer Fairness nie andere Beteiligte öffentlich bezichtigt und wird dies auch künftig nicht tun.
  • Alle individuell erfassbaren Todesfälle werden vom Tiergarten öffentlich gemacht. Jede gesundheitliche Beeinträchtigung von Tieren wird erfasst und überwacht und bei Bedarf behandelt, wie das Beispiel der Welse und Pacus im Manatibecken zeigt.

Der Tiergarten beherbergt auf seinem Gebiet die Technik mehrerer Wasserwerke, eigene Brunnen, eigene Werkstätten, die Infrastruktur eines normalen Dorfes und darüber hinaus über 2000 Tiere, die ebenso wie alle technische Anlagen Gefahrenpotentiale bergen. Der Tiergarten ist strukturiert wie ein mittelständisches Unternehmen, das die Technik und Einwohner eines Dorfes mit zuweilen bis zu 15.000 Besuchern am Tag nicht nur verwaltet, sondern beschäftigt, versorgt und organisiert. In entsprechender Häufigkeit und entsprechendem Ausmaß hat dieser Betrieb auch mit Problemen fertig zu werden.

Dass eine interne Diskussion um solche Probleme, die eine dermaßen komplexe und vielfältige Aufgabe naturgemäß auch beinhaltet, missbraucht werden soll, legt den Verdacht nahe, dass es hierbei nicht um die Sache und schon gar nicht um das Wohl von Tieren geht. Der Tiergarten setzt seine Mittel und Kräfte für das Wohlergehen seiner Tiere ein und gehört mit seiner Arbeit zu den wichtigsten Artenschutzeinrichtungen der Region.

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200.000 Euro für Orang-Utan Buschi

Sparkasse Osnabrück und Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück unterstützen Menschenaffenhaus

PM 2014-11-12 OS SpaKa
Osnabrücker Sparkassen überreichen dem Zoo Check für Menschenaffenhaus. Pressefoto Zoo Osnabrück
12.11.2014 - Osnabrück. Orang-Utan Buschi im Zoo Osnabrück hat Grund zur Freude: 200.000 Euro spenden die Sparkasse Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück für sein neues Zuhause. Zur Spendenscheckübergabe stellte der Zoo das Modell des modernisierten Menschenaffenhauses vor.

„Mithilfe von Orang-Utan Busch und anderen Zootieren erfahren viele Schüler und andere Zoobesucher, warum der Regenwald bedroht ist und was wir hier dagegen tun können. Der Bildungsauftrag ist eine wichtige Aufgabe der Zoos. Dafür ist es aber auch wichtig, dass die Zootiere gut untergebracht sind, nur dann funktioniert die Wissensvermittlung. Und dabei unterstützen wir gerne“, berichtet Johannes Hartig, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Osnabrück. Er überreichte den symbolischen Spendenscheck gemeinsam mit Wolfgang Griesert, Oberbürgermeister der Stadt Osnabrück, und Dr. Michael Lübbersmann, Landrat des Landkreises Osnabrück. „Der Zoo Osnabrück ist ein Leuchtturm der Region und lockt Menschen aus dem Ruhrgebiet oder den Niederlanden zu uns. Davon profitiert die gesamte Region und deswegen ist es wichtig den Zoo zu unterstützen“, so Landrat Lübbersmann. Oberbürgermeister Griesert betonte die Wichtigkeit des Zoos für Osnabrück: „Der Zoo ist für viele Osnabrücker ein besonderes Highlight. Insbesondere für Familien bietet er ein attraktives Ausflugsziel.“ Zoopräsident Reinhard Sliwka bedankte sich überschwänglich für das außerordentliche Engagement: „Wir freuen uns sehr, dass die Sparkasse Osnabrück und die Stiftung der Sparkassen im Landkreis Osnabrück uns bei der Spendenaktion ‚Wir für Buschi’ so großzügig unterstützen. Buschi ist ein wahrer Publikumsliebling. Deswegen können auch alle für Buschis Zuhause spenden – wir freuen uns über jeden Cent.“ Das modernisierte Haus wird im Stile des benachbarten Affentempels und Tigertempelgartens in eine Tempelruine verwandelt – zurückerobert von der Natur. Der Umbau wird 1,4 Millionen Euro kosten und soll bis zur Zoosaison 2016 abgeschlossen sein.

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Der neue Clemenshof begeistert die Besucher des Kölner Zoos

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Gänse im Clemenshof. Bild: www.koeln.de
06.11.2013 - Köln. Die unabhängige Besucherbefragung des Deutschen Institut für Marketing (DIM) im Kölner Zoo verdeutlicht eine hohe Zufriedenheit der Besucher mit den Angeboten des Zoos. Insgesamt erfährt der Zoo seit 2010 auf der Basis von 1532 Befragten mit einer Gesamtnote von 1,76 eine sehr positive Beurteilung. Die hohe Zufriedenheit bestätigt sich zudem dadurch, dass 96,3 Prozent der Besucher den Zoo Freunden, Bekannten oder der Familie weiterempfehlen würden.

Das Deutsche Institut für Marketing hat auch in diesem Herbst – in einer jährlich wiederholten Besucherbefragung – über 430 Besucher des Kölner Zoos zu ihren Meinungen und Einstellungen bezüglich verschiedener Aspekte des Kölner Zoos befragt. Die Befragung zeigt einmal mehr, dass die intensiven Bemühungen des Zoos, sich immer weiter zu verbessern, erfolgreich sind. Das liegt auch daran, dass die Wünsche der Besucher erfasst und anschließend konsequent umgesetzt werden. So konnten die Besucherbefragungen der letzten Jahre einen immer größeren Wunsch der Besucher nach einem "Streichelzoo" mit heimischen Tieren identifizieren. Des Weiteren wurde deutlich, dass es im Bereich der Gastronomie Verbesserungspotenzial gibt. Dem ist der Zoo, durch den Bau des neuen Clemenshofs und der Renovierung des ZOO Restaurants nachgekommen.

Das zeigt Wirkung: In der Gesamtzufriedenheit konnte sich der Kölner Zoo auf sehr hohem Niveau weiter verbessern. Der neue Clemenshof wird von den Zoobesuchern sehr gut angenommen und mit einer Gesamtnote von 1,69 auf sehr hohem Niveau beurteilt. Auch der Aussage, dass der Clemenshof die Attraktivität des Zoos weiter steigern konnte, stimmen in diesem Jahr 93 Prozent der Besucher zu. Die Gastronomie erfährt die beste Bewertung seit vielen Jahren und wird mit einer Note von 2,23 im Vergleich zum Vorjahr deutlich positiver wahrgenommen. Insgesamt geben 96,3 Prozent der Besucher an, den Kölner Zoo an Bekannte und Verwandte weiterempfehlen zu wollen. Auch der Eindruck, dass sich der Kölner Zoo in den letzten Jahren positiv entwickelt hat, wird von 91,0 Prozent der Besucher geteilt.

Im Rahmen der Studie wurde, neben der Gesamtzufriedenheit und der Weiterempfehlungsabsicht, unter anderem die Meinung zur Tierhaltung, Kinderfreundlichkeit, Gastronomie und zum Zoo-Shop abgefragt. Auch die Kinderfreundlichkeit schneidet mit einer Gesamtnote von 1,58 erneut sehr gut ab, hierzu trägt der 2013 eröffnete Spielplatz am Elefantengehege bei, der von den Besuchern sehr gelobt wurde. Auch andere Aspekte des Kölner Zoos beurteilen die Besucher sehr positiv. So werden unter anderem die Vielfalt an Tieren (Gesamtnote 1,66), die Infotafeln an den Gehegen (Gesamtnote 1,62) und die Sanitären Anlagen (Gesamtnote 1,91) positiv hervorgehoben. Insbesondere die Parkplatzsituation wird mit einer Gesamtnote von M = 2,30, auf statistisch hochsignifikantem Niveau, wesentlich besser als im Vorjahr beurteilt.


Der Vorstand des Kölner Zoos, Christopher Landsberg, kommentiert das Ergebnis der Studie wie folgt: „Die Tatsache, dass wir uns im Vergleich zum letzten Jahr weiter steigern konnten, freut uns sehr. Es zeigt sich, dass unsere stetigen Weiterentwicklungen, wie der neue Clemenshof und das neu renovierte Zoorestaurant, gut von den Besuchern angenommen werden.“ Der Geschäftsführer des Deutschen Institut für Marketing, Prof. Dr. Michael Bernecker, zieht folgendes Fazit: „Als Freund des Kölner Zoos freue ich mich sehr über das positive Ergebnis der Befragung. Diese Ergebnisse sind das Resultat eines effektiven und konstruktiven Umgangs mit den Befragungsergebnissen. Zudem freut es mich als Pate des Esels Michel im Clemenshof ganz besonders zu sehen, wie gut der Clemenshof von den Besuchern angenommen wird.“

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NRW-Partnerzoos begrüßen die Entscheidung des Landtags zur Delfinhaltung

PM 2014-11-04 Duisburg delfinarium1
Der für das Publikum sichtbare Teil des Neudelfinariums in Duisburg © Zoo Duisburg
04.11.2014 - Duisburg. Die NRW-Partnerzoos begrüßen die Entscheidung des zuständigen Ausschusses des nordrhein-westfälischen Landtags zur Haltung von Delfinen vom 29. Oktober. Mit ihrer Ablehnung eines Haltungsverbotes haben die Abgeordneten ein wichtiges Signal für die Arbeit der Zoologischen Gärten gegeben, die nicht nur für die Erholung ihrer Gäste da sind, sondern insbesondere auch wichtige Aufgaben in den Bereichen Bildung, Forschung sowie Natur- und Artenschutz übernehmen. Die NRW-Partnerzoos freuen sich, dass diese wichtigen Funktionen Zoologischer Gärten von der politischen Mehrheit im Land anerkannt und getragen werden. Ebenso erfreulich ist die damit verbundene Einschätzung, dass die Zoos in NRW den ihnen anvertrauten Tieren eine angemessene art- und tiergerechte Haltung und Pflege zukommen lassen, was ebenso zum Selbstverständnis der Zoologischen Gärten gehört wie die kontinuierliche Arbeit an weiteren Verbesserungen der Tierhaltung und –pflege.

Die 11 NRW-Partnerzoos übernehmen wie alle Zoologischen Gärten wichtige Aufgaben in den Bereichen Erholung, Bildung, Forschung, Natur- und Artenschutz. Für das „Zoo-Land“ Nordrhein-Westfalen sind sie aber auch ein wichtiger Faktor z.B. für die Wirtschaft und den Tourismus. Weitere Informationen zu den NRW-Partnerzoos sind im Internet abrufbar über die Seite der Partnerzoos www.partnerzoo.de.

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Freitag, 05 Dezember 2014 09:28

Politik und Gesellschaft im Oktober 2014

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Gericht bestätigt die Transparenz des Zoo Duisburg zur Delfinhaltung


PM 2014-09-26 DU website
Duisvurger Delfinariums-Homepage
17.10.2014 - Duisburg. Im heutigen Prozess vor dem Verwaltungsgericht in Düsseldorf wurde die transparente Informationsgabe des Zoo Duisburg mit einer eigenen Homepage zur Delfinhaltung, die umfassende Details über die Duisburger Delfine vermittelt, inklusive u.a. historischer und veterinärmedizinischer Daten, lobend hervorgehoben, weshalb die eingereichte Klage des Wal- und Delfinschutzforums von Herrn Jürgen Ortmüller auf vollständige Einsicht in die Akten der Duisburger Delfinhaltung abgewiesen wurde.

In Anlehnung an die Ergebnisse der heutigen Verhandlung werden die bisher gegebenen Daten jedoch durch zusätzliche Informationen auch aus früheren Jahren ergänzt, so dass für alle Interessierten ein kompletter Überblick über die Delfine des Zoo Duisburg auf der Delfinariumhomepage des Zoos gegeben sein wird.

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Gondwanaland als UN-Dekade-Projekt ausgezeichnet

PM 2014-10-10 LPZ UNDekade
Prof. Junhold, Direktor des Zoo Leipzig erhält die Auszeichnung „UN-Dekade-Projekt“ © Zoo Leipzig
10.10.2014 - Leipzig. Im Rahmen der heutigen Konferenz zur UN-Dekade Biologische Vielfalt hat der Zoo Leipzig für seine Tropenerlebniswelt Gondwanaland die Auszeichnung „UN-Dekade-Projekt“ erhalten. Gondwanaland darf den Titel „Ausgezeichnetes Projekt er UN-Dekade Biologische Vielfalt“ für zwei Jahre tragen und kann sich nach Ablauf der Zeit auf eine Verlängerung bewerben. Die Ehrung wird seit Juni 2012 an Projekte verliehen, die sich beispielhaft für die Erhaltung der biologischen Vielfalt einsetzen.
Mit mehr als 24.000 Pflanzen und rund 300 exotischen Tieren beheimatet Gondwanaland eine in Europa einzigartige tropische Vielfalt und bietet seinen Besuchern völlig neue Einblicke in das Ökosystem vieler bedrohter Arten. Dabei stellt der Zoo Leipzig an die Tropenhalle höchste Ansprüche hinsichtlich Artenschutz und Nachhaltigkeit und setzt sich stellvertretend mit Gondwanaland für den Schutz des Sabah-Nashorns auf Borneo ein.
Die vielfältigen Bildungsmaßnahmen in Gondwanaland haben die Juroren der Geschäftsstelle UN-Dekade Biologische Vielfalt sehr beeindruckt und dazu veranlasst, die Tropenhalle mit dem Qualitätssiegel „UN-Dekade-Projekt“ zu ehren. Auf der UNDekade-Veranstaltung im Leipziger Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung erhielt Zoodirektor Prof. Dr. Jörg Junhold am Mittag von UN-Dekade-Botschafterin Shary Reeves eine Urkunde, ein Auszeichnungsschild und den Vielfalt-Baum, der symbolisch für die bunte Vielfalt und einzigartige Schönheit der Natur steht. „Unsere Aufgabe als Zoo besteht darin, auf bedrohte Arten aufmerksam zu machen und sie nach Möglichkeit vor dem Aussterben zu bewahren. In Gondwanaland zeigen wir unseren Besuchern ein Idealbild des tropischen Regenwaldes, wie es ihn im natürlichen Lebensraum mitunter nur noch selten gibt“, erläutert Junhold und bedankt sich für die Ehrung bei der Jury und den UN-Dekade-Botschaftern.
Junhold hofft, dass die Auszeichnung für Aufmerksamkeit sorgt und sich möglichst viele Menschen von den Aktivitäten des Zoos begeistern lassen – und vielleicht sogar selbst im Naturschutz aktiv werden.
Die Auszeichnung zum UN-Dekade-Projekt findet im Rahmen der Aktivitäten zur UN-Dekade Biologische Vielfalt statt, die von den Vereinten Nationen für den Zeitraum von 2011 bis 2020 ausgerufen wurde. Ziel der internationalen Dekade ist es, den weltweiten Rückgang der biologischen Vielfalt aufzuhalten.
Neben der Tropenerlebniswelt Gondwanaland wurde auch das Projekt „Annalinde – urbane Landwirtschaft“ ausgezeichnet. Beide Projekte werden ab sofort auf der deutschen UN-Dekade-Webseite (www.un-dekade-biologische-vielfalt.de) vorgestellt.

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NRW-Minister lobt die Arbeit der Zooförderer

PM 2014-10-09 WTAL minister
Von links: Bruno Hensel (Vorsitzender Zoo-Verein Wpt), Minister Guntram Schneider, Zoo-Direktor Dr. Arne Lawrenz, Bürgermeisterin Ursula Schulz, Landtagsabgeordneter Josef Neumann © Zoo Wuppertal
09.10.2014 – Wuppertal. Zum Abschluss der 15. Tagung der Europäischen Zooförderer in Wuppertal hat der NRW- Minister für Arbeit, Integration und Soziales, Guntram Schneider im Rittersaal auf Schloss Burg die wichtige Arbeit der Fördervereine für ihre Zoos gewürdigt. Er betonte die wichtige Funktion der Zoos als kulturelle Einrichtungen und sagte für die Landesregierung die Unterstützung, auch gegen ungerechtfertigte Angriffe von sogenannten Tierrechtlern zu. Nordrhein-Westfalen hat mit seinen 11 wissenschaftlich geführten Zoos die weltweit höchste Dichte an zoologischen Einrichtungen. Die etwa 100 Delegierten, Gäste und Referenten von mehr als 30 Fördervereinen aus sechs europäischen Ländern bewältigten ein umfangreiches Vortragsprogramm zum Thema Kooperation. Der Zoo-Verein Wuppertal e.V. hatte als Gastgeber auch ein interessantes Rahmenprogramm organisiert, so nahmen die Gäste u.a. am Benefizkonzert des Sinfonie-Orchesters in der Historischen Stadthalle teil, dass für den Zoo-Verein einen Erlös von 14.900 € erbrachte. Direktor Arne Lawrenz nutzte mit Vortrag und Führung die Möglichkeit, den Delegierten das neue Konzept „Der grüne Zoo 2020“ ausführlich vorzustellen.

Bild: Von links: Bruno Hensel (Vorsitzender Zoo-Verein Wpt), Minister Guntram Schneider, Zoo-Direktor Dr.  Arne Lawrenz, Bürgermeisterin Ursula Schulz, Landtagsabgeordneter Josef Neumann

Freigegeben in Archiv 2014

19.11.2014 – Liebefeld-Bern. Die Landesregierung Nordrhein-Westfalens hat in der Kabinettsitzung am 21.10.2014 den mit Kabinettvorlage des Ministers für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz vom 26. September 2014 vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Tieren wildlebender Arten (Gefahrtiergesetz - GefTierG NRW) sowie den Entwurf einer Durchführungsverordnung zu diesem Gesetz gebilligt und beschlossen, zu den vorgelegten Entwürfen eine Anhörung durchzuführen. Den interessierten Kreisen wurde dabei eine Frist bis zum 19. November eingeräumt, um die Entwürfe zu kommentieren.

Der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) hat die Gelegenheit wahrgenommen, sich zu den Entwürfen zu äußern. Er lehnt die weitreichenden Haltungsverbote für Privatpersonen ab, weil die Erhaltungszuchtprogramme der Zoos in manchen Fällen auf die Zusammenarbeit mit qualifizierten Privathaltern angewiesen sind, aber auch aus staatspolitischen Überlegungen, denn eine so weitgehende Einschränkung von Grundrechten der Bürger, wie sie die Entwürfe vorsehen, erscheint in Bezug auf die tatsächlich durch die private Haltung von wehrhaften Wildtieren verursachten Gefahren unverhältnismäßig.

Anderen Punkten, des Entwurfs stimmt der Verband zu, wobei er auf die Kostenfolge und bestimmte Umsetzungsprobleme aufmerksam macht. Diese müssten beim zum Inkrafttreten des Gesetzes gelöst sein.

Stellungnahme des VdZ zum Herunterladen

Stellungnahmen anderer Organisationen:

Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz e.V. (BNA)

Bundestierärztekammer

Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz (TVT)

Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarrienkunde e.V. (DGHT)

ergänzt 25.11.2014

Freigegeben in Aktuelles vom VdZ

Flugunfähigmachen von Vögeln – Für und Wider.

Der Zoologische Garten (N.F) 82 (5-6):  293.339.

ZUsammenfassung:

Techniken des Vogelflugs und biologische Funktionen des Fliegens werden erläutert, Gründe für ein Flugunfähigmachen, wie sie sich aus den Aufgaben und Verpflichtungen der Zoos ergeben, werden dargelegt und Methoden des Flugunfähigmachens werden beschrieben. Die rechtliche Situation in Deutschland und in weiteren Ländern wird vorgestellt. Es wird diskutiert, welche Gründe für und gegen ein Flugunfähigmachen sprechen, inwieweit eine Volierenhaltung zu bevorzugen ist, und ob einer reversiblen oder irreversiblen Methode der Vorzug zu geben ist. Ein Rechtsgutachten kommt zum Schluss, dass auch unter dem deutschen Tierschutzgesetz Eingriffe zum Flugunfähigmachen dann zulässig sind, wenn sie nach tierärztlicher Indikation geboten sind, wobei eine Indikation auch im Sinne der Prävention gesehen werden kann. Im Gegensatz zu Kommentatoren des Deutschen Tierschutzgesetzes betrachten die Autoren das bloße Federstutzen nicht als verbotenen Eingriff. Im Interesse des guten Funktionierens europäischer und internationaler Erhaltungszuchtprogramme wird angeregt, in Analogie zur Gesetzgebung anderer Staaten auch in Deutschland zumindest für bestimmte Vogelarten Eingriffe zum Flugunfähigmachen für generell zulässig zu erklären.

Abstract:

The techniques and biological functions of avian flight are briefly presented. The reasons for rendering zoo birds flightless are explained taking into account the tasks and obligations of modern zoos, and the various deflighting procedures are described. The legal situation regarding deflighting as it currently exists in Germany and other countries is clarified. It is discussed in detail under which circumstances it would be justifiable to render a bird flightless, to what extent keeping the birds in aviaries would be an alternative and whether reversible or irreversible methods should be preferred. A legal opinion has been sought which came to the conclusion that even under the restrictive Animal Welfare Law of Germany interventions to render a bird flightless were admissible if based on veterinary indication on a case-by-case basis. Such indication may be justified by the anticipation that a bird may be injured or die from an accident in future if not deflighted. Contrary to the views of some legal experts commenting on the German Animal Welfare Law the authors consider feather clipping not to be an intervention prohibited under the law. In the interest of the good functioning of european and international breeding programmes the authors suggest that the German legislation should be modified with a view of containing a general derogation for rendering flightless at least certain species of zoo birds.

Freigegeben in D
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