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Meerschweinchen
Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Stachelschweinverwandte (Hystricomorpha)
Familie: Meerschweinchen (Caviidae)

Wildmeerschweinchen (Cavia aperea)
Hausmeerschweinchen (Cavia porcellus)








Wildmeerschweinchen (Cavia aperea) im Zoo Zürich  © Peter Dollinger Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Wildmeerschweinchen im Zoo Zürich © PD, VDZ
Wildmeerschweinchen
Cavia aperea
Engl.: The Brazilian Guinea Pig
Franz.: Le cobaye sauvage ou cobaye apéréa

Das Wildmeerschweinchen hat eine sehr weite Verbreitung und grosse, im wesentlichen stabile Populationen. Es ist nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).
Der internationale Handel ist nicht durch CITES geregelt.

Verbreitung: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Guyana, Kolumbien, Paraguay, Peru, Surinam, Venezuela, Uruguay

Haltung in VDZ-Zoos: Berlin-Tierpark, Darmstadt. Dortmund, Dresden, Halle, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Landau, Leipzig, München, Münster, Zürich

PD - 04.11.2009


Hausmeerschweinchen (Cavia porcellus) im Zoo Landau © Sandra Honigs, Aquazoo Düsseldorf
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Hausmeerschweinchen im Zoo Landau © SH, Aquazoo Düsseldorf
Hausmeerschweinchen
Cavia porcellus
Engl.: The Guinea Pig
Franz.: Le cochon d'Inde

Domestikation und Verbreitung: Diese Haustierform ist vermutlich ein Abkömmling des Tschudi-Meerschweinchens (Cavia tschudii) , das vor ungefähr 4'000 bis 7'000 Jahren im Andenraum (Bolivien, Ekuador, Peru) domestiziert wurde. Ursprünglich - und in den Andenstaaten heute noch - ein Fleischlieferant, hat das Meerschweinchen als Heim- und Versuchstier weltweite Verbreitung gefunden.

Meerschweinchen vom Spiess in Ekuador. Quelle www.alpaca.silverblog.com
Vergrößerung anzeigen - Wird in einem neuen Fenster angezeigt.Meerschweinchen vom Spiess in Ekuador. Quelle www.alpaca.silverblog.com
Haltung in VDZ-Zoos: Viele VDZ-Zoos halten Hausmeerschweinchen im Kinderzoo oder nehmen welche auf, die von Privatpersonen nicht mehr gehalten werden können. Sie werden aber auch hinter den Kulissen gezüchtet, um als Futter für Kleinraubtiere, Greifvögel und Reptilien zu dienen.

Besonderes: "Guinea Pig", die englische Bezeichnung für das Meerschweinchen bezog sich ursprünglich wohl auf Pinselohrschweine, die von westafrikanischen Sklaven nach Brasilien mitgebracht wurden, sich dort aber nicht halten konnten (MOHR, 1960).

PD - 10.11.2009
 


http://www.zoodirektoren.de


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