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Kap-Borstenhörnchen im Zoo Basel © PD, VDZ
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Kap-Borstenhörnchen
Xerus inauris
Engl.: The -Cape Ground Squirrel Franz.: L'écureuil de terre du Cap
Das Kap-Borstenhörnchen hat eine weite Verbreitung und kommt in zahlreichen Schutzgebieten vor. Es ist daherst nicht gefährdet (
Rote Liste: LEAST CONCERN).
Der internationale Handel ist nicht durch CITES geregelt.
Verbreitung: Botsuana, Lesotho, Namibia, Südafrika
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Kap-Borstenhörnchen im Zoo Basel © PD, VDZ
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Haltung in VDZ-Zoos: Basel, Cottbus, Frankfurt. Die verwandte Art
Xerus rutilus aus Ostafrika wird in Bernburg und Kronberg gehalten.
Besonderes: Die Borstenhörnchen haben ihren Namen wegen ihres straffen, starren, borstigen und dünnen Haarkleids, das sie vom weichen Fell aller anderen Hörnchen unterscheidet. Es sind tagaktive, gesellige Tiere, die in von einem Weibchen geführten Trupps von bis zu 30 Tieren leben. Sie wohnen in ausgedehnten, unterirdischen Labyrinthen, die sie bisweilen mit
Erdmännchen (
Suricata suricatta) teilen. interessant ist die Reaktion der Borstenhörnchen auf Schlangen: Das sich am
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Kap-Borstenhörnchen im Zoo Basel © PD, VDZ
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nächsten bei einer sich nähernden Schlange befindliche Hörnchen imitiert deren kriechende Bewegung, indem es seinen buschigen Schwanz mit einer schwungvollen Bewegung auf die Körperseite wirft. Dies verwirrt die Schlange und schüchtert sie ein, so dass sie auf einen Angriff verzichtet (
MILLS & HES, 1999).
Ihre aktive und soziale Lebensweise macht die Borsten-hörnchen zu attraktiven Zootieren und zu einer guten Botschafterart für Naturschutz in den südafrikanischen Trockengebieten. Borstenhörnchen lassen sich leicht mit anderen Arten vergesellschaften, so im Zoo Basel mit Rosenköpfchen, Siedelwebern und Klippschliefern. Eine Vergesellschaftung mit Erdmännchen, die andernorts mit Erfolg praktiziert wird, erwies sich hier als problematisch, wohl weil die Borstenhörnchengruppe anfänglich zu klein war.
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Schlichtborstenhörnchen, TG Bernburg © PD, VDZ
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Schlichtborstenhörnchen
Xerus rutilus
Das Schlichtborstenhörnchen hat eine weite Verbreitung und kommt in zahlreichen Schutzgebieten vor. Es ist daherst nicht gefährdet (
Rote Liste: LEAST CONCERN).
Der internationale Handel ist nicht durch CITES geregelt.
Verbreitung: Ostafrika - Äthiopien, Dschibuti, Eritrea, Kenia, Somalia, Sudan, Tansania, Uganda
Haltung in VDZ-Zoos: Bernburg, Kronberg
Besonderes: Währenddem Borstenhörnchen bei den Zoobesuchern recht beliebt sind, konnte ihnen ALFRED BREHM (
1882a) nicht viel abgewinnen:
"Ungleich häßlicher als alle vorhergehenden sind die sehr garstige Nager, welche bloß dann anmuthig erscheinen, wenn man sie aus einiger Entfernung betrachtet. Ihr Leib ist gestreckt, der Kopf spitz, der zweizeilig behaarte Schwanz fast von der Länge des Körpers, die Ohren sind klein, die Beine verhältnismäßig sehr lang, die Füße mit starken, zusammengedrückten Krallen bewehrt. In doppelter Hinsicht merkwürdig ist die Behaarung: sie steht so spärlich auf dem Leibe, daß sie die Haut kaum deckt, und die sehr starren Haare sind an der Wurzel platt, von da an der Länge nach gefurcht und breit zugespitzt. Der ganze Pelz sieht aus, als wären bloß einzelne Haare auf den Balg geklebt."