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Weißschwanzstachelschwein

Hystrix indica
Engl.: The Indian Porcupine - Franz: Le porc-épic indien

Ordnung: Nagetiere (Rodentia)
Unterordnung: Stachelschweinverwandte (Hystricomorpha)
Familie: Stachelschweine (Hystricidae)








Weißschwanzstachelschwein, Hystrix leucura,  im Zoo Heidelberg © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Weißschwanzstachelschwein im Zoo Heidelberg © PD, VDZ
Nicht gefährdet (Rote Liste: LEAST CONCERN).

Internationaler Handel durch CITES nicht geregelt,

Verbreitung: Armenien, Aserbeidschan, Georgien, Türkei. Afghanistan, Bangladesch, Bhutan, China, Indien, Iran, Irak, Israel, Kasachstan, Libanon, Nepal, Palästina, Pakistan, Saudi Arabien, Sri Lanka, Syrien, Turkmenistan, Usbekistan.

Haltung in VDZ-Zoos: Berlin-Tierpark, Chemnitz, Dortmund, Dresden, Duisburg, Görlitz, Hannover, Heidelberg, Herberstein, Kronberg, Landau, Magdeburg, Nordhorn, Osnabrück, Tallinn, Wien

Wie pflanzen sich Stachelschweine (Hystrix indica) fort? - Sehr vorsichtig. Sich paarende Weißschwanzstachelschweine im Tierpark Chemnitz © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Wie pflanzen sich Stachelschweine fort? - Sehr vorsichtig. Sich paarende Weißschwanzstachelschweine im Tierpark Chemnitz © PD, VDZ
Besonderes: Ihr Stachelkleid macht Stachelschweine zu einer wenig einladenden Beute für Großkatzen oder große Greifvögel. Die Wirkung wird durch ein typisches Abwehrverhalten noch gesteigert.:Bei Beunruhigung sträuben die Tiere die Stacheln und erscheinen dadurch plötzlich doppelt so groß. Hält die Bedrohung an, rasseln sie mit dem Schwanz. Nähert sich der Feind dennoch, kehrt das Stachelschwein ihm das Hinterteil zu und rammt ihm seine Stacheln in den Körper. Eingedrungene Stacheln gehen am Stachelschweinrücken leicht aus.

Literatur:
GRIMMBERGER & RUDLOFF (2009)

PD - 28.01.2009



erstellt am 30.08.2008