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Lebensraum Zoo
 
Haussperling (Passer domesticus) im Tiergarten Schönbrunn © del Medico, Wien
Haussperling (Passer domesticus) im Tiergarten Schönbrunn © del Medico, Wien

04.01.2010
Tiergarten Schönbrunn

Der Tiergarten Schönbrunn- eine Insel für Wildvögel

2004 vergab der Tiergarten Schönbrunn an einen Vogelkundler den Auftrag, erstmals im Zoogelände die Wildvögel zu zählen und so den Wert des Tiergartens als Lebensraum für heimische Tierarten zu ermitteln. 2006 lagen die Ergebnisse vor: Der Zoologe Dr. Leo Sachslehner – einer der besten Vogelspezialisten Österreichs – konnte im Tiergarten 74 verschiedene Vogelarten beobachten. 22 davon haben hier auch Junge aufgezogen. Drei von diesen Arten sind in den Roten Listen verzeichnet: Mittelspecht, Gartenbaumläufer und Rauchschwalbe.  mehr

Der renaturierte Schuttbach bei der Eröffnung am 26. Juni 2009  © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Der renaturierte Schuttbach bei der Eröffnung am 26. Juni 2009 © PD, VDZGeschäftsstelle

27.06.2009
Natur- und Tierpark Goldau

Renaturierung des Schuttbachs

Unmittelbar neben der im Juni 2009 eröffneten Gemeinschaftsanlage für Bär und Wolf fliesst der Schuttbach. Er wurde im Hinblick auf die Neueröffnung renaturiert – und passt jetzt perfekt ins malerische Gelände.   mehr

Rotkehlchen (Erithacus rubecula) © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiZ)
Rotkehlchen (Erithacus rubecula) © PD, VDZ-Geschäftsstelle

24.02.2009
Zoo Berlin

Brutvögel im Zoo Berlin

In 58 Begehungen zwischen November 2000 und Juni 2001 wurden alle Vogelbeobachtungen im Zoo Berlin registriert und mit dem Brutivogelbestand im benachbarten Tiergarten verglichen. Im Zoo brüteten 42 frei lebende Vogelarten. 10 Arten nutzten den Zoo regelmässig als Lebensraum, brüteten hier aber nicht. 28 weitere Arten wurden nur gelegentlich oder nur im Überflug beobachtet.   mehr

Bechsteinfledermaus
Bechsteinfledermaus

24.02.2009
Tiergarten Nürnberg

Ein Zoo als Teil eines FFH-Gebiets

Im Jahr 1992 verabschiedete die Europäische Gemeinschaft die Richtlinie 92/43/EWG „Flora-Fauna-Habitat“; in deren Anhängen diejenigen seltenen Tier- und Pflanzenarten sowie bedrohten Lebensraumtypen genannt werden, für welche die Mitgliedstaaten Schutzgebiete (FFH-Gebiete) ausweisen müssen. Zusammen mit der bereits 1979 erlassenen Vogelschutzrichtlinie (79/409/EWG) und ihren Vogelschutzgebieten (SPA-Gebiete) bilden sie das Projekt „Natura 2000“ – ein länderübergreifendes Netz von Schutzgebieten.   mehr

Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) im Zoo Basel © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Eichhörnchen (Sciurus vulgaris) im Zoo Basel © PD, VDZ-Geschäftsstelle

24.02.2009
Zoo Basel

Tiere zwischen den Gehegen

Mit den naturnah gestalteten Flächen, in welche die einzelnen Anlagen eingebetet sind, bietet der Zoo vielfältige Lebensräume für wildlebende Kleintiere und Pflanzen an. Diese Organismen werden aber kaum wahrgenommen und deren Artenzahl war bisher weitgehend unbekannt. Um die Kenntnisse über das Vorkommen der eher unscheinbaren Tiere und Pflanzen im Basler Zoo zu verbessern, erfasste ein Team bestehend aus 48 Zoologen und Botanikern die Artenvielfalt der zwischen den Gehegen lebenden Organismen in einer drei Jahre dauernden Studie.  mehr

Mandarinente (Aix galericulata) © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Mandarinente (Aix galericulata) © PD, VDZ-Geschäftsstelle

24.02.2009
Zoo Berlin

Der Zoo, eine Zuflucht für überwinternde Wasservögel

Als grüne Oasen in den Steinwüsten der Städte ziehen Tiergärten namentlich während des Winters zahlreiche Wasservögel an. Im Westteil der vormals geteilten Stadt Berlin werden seit dem Winter 1962/62 jährliche Wasservogelzählungen durchgeführt, wobei der Zoo anfänglich keine Berücksichtigung fand. Ab Februar 1994 wurde dann auch der Zoologische Garten in die Liste der Zählgewässer aufgenommen. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf die Periode bis 1999.  mehr

Baumhorste im Zoo Basel
Baumhorste im Zoo Basel © PD, VDZ-Geschäftsstelle

24.02.2009
Zoo Basel, Zoo Zürich

Zoos- ein Eckpfeiler der Wiedereinbürgerung des Weissstorchs

1948 initiierte der Solothurner Lehrer Max Bloesch ein Programm für die Wiederansiedlung des Weissstorchs, wozu er in Altreu bei Solothurn eine Storchenstation gründete, die er mit Störchen aus Algerien bevölkerte. 1960 kam es zur ersten Freibrut in Altreu, ab 1966 wurden weitere Storchenstationen gegründet, und 2008 gab es in der Schweiz wieder 224 Storchen-Brutpaare, wovon 187 Junge aufzogen. Zoologische Gärten spielen eine bedeutende Rolle für den Erfolg des Wiederansiedlungsprogramms.  mehr

Benjeshecke, Capybaras, Mara, wildlebende Stockenten - Photo Tierpark Hellabrunn
Benjeshecke, Capybaras, Mara, wildlebende Stockenten © Tierpark Hellabrunn

24.02.2009
Tierpark Hellabrunn, München

Was lebt in der Benjeshecke?

Das Benjeshecken und -haufen-System Im Tierpark Hellabrunn beschäftigt nicht nur die Zootiere pausenlos, sondern macht auch aus einer herkömmlichen Absperrung eine Dornröschenhecke. Seither haben sich in Hellabrunn Ringelnatter, Mauswiesel und Zaunkönig deutlich vermehrt
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Gänsegeier (Gyps fulvus)  © Peter Dollinger, Zoo Office Bern (VDZ und zooschweiz)
Gänsegeier (Gyps fulvus) © PD, VDZ-Geschäftsstelle

24.02.2009
Zoo Salzburg - Landeplatz für Geier

Die Gänsegeier des Zoo Salzburg sind freifliegend. Sie haben einen Aktionsradius von etwa 160 Quadratkilometern, brüten am Untersberg (5 Kilometer vom Zoo entfernt) und kommen mit ihren Jungen ab Ende August zum Futterplatz in den Zoo. In den letzten Jahren gesellten sich auch Vögel aus freier Wildbahn zur Zoo-Kolonie und verpflegten sich im "Geier-Restaurant" des Zoos. Auch mancher Jungvogel der Zoo-Salzburg-Gruppe zieht mit seinen Artgenossen aus den Zentralpen (Rauris) im Herbst auf die Kvarner Inseln an der Adria, um dort zu überwintern.  mehr




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