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Prof. h.c. Hans Psenner |
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(10. April 1912 – 27. September 1995)
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Prof. h.c. Hans Psenner, Alpenzoo
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Hans Psenner wurde in Kaltern bei Bozen, im damals noch österreichischen Südtirol geboren. In bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen, begeisterte er sich schon frühzeitig für die heimische Tierwelt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs übersiedelte die Familie nach Innsbruck, in die Landeshauptstadt von Tirol, wo Psenner eine kaufmännische Lehre begann.
Zu Beginn seiner Tätigkeit als Handelsangestellter suchte er in seinem Umfeld Kontakte zu Reptilienkennern und entwickelte sich bald zu einem Fachmann, der seinerzeit die artenreichste Sammlung lebender europäischer Giftschlangen besaß. Diese bildete die Grundlage für sein 1939 im Auftrag der Reichsstelle für Naturschutz verfasstes Buch „Die Vipern Großdeutschlands“.
Noch vor Beginn des Zweiten Weltkrieges konnte Psenner seine tiergärtnerischen Ambitionen in der Praxis vertiefen, indem er als Volontär die Tierpflege im Zoo Berlin und im Münchner Tierpark Hellabrunn kennen lernte. Nach einer Kriegsverwundung heimgekehrt, begann Psenner intensiv für die Idee eines „Bergzoos“ in Innsbruck Werbung zu machen. Er veranstaltete Tierschauen und warb beim Publikum um die Zustimmung zu seinen Ideen. Über die Jahre machte er sich als „Tieronkel“ im lokalen Rundfunksender und als Autor zahlreicher Publikationen zur heimischen Tierwelt einen Namen. Schließlich konnte er die Öffentlichkeit von seinen Plänen zur Errichtung eines alpinen Tiergartens überzeugen.
1959 wurde die „Gesellschaft zur Errichtung eines Alpenzoo in Innsbruck“ gegründet und 1962 öffnete dieser Themenzoo dem Publikum seine Tore.Der Zoo fand rasch internationale Anerkennung, denn bereits 1964 fand dort eine Tagung des VDZ statt und wurde bei dieser Gelegenheit Psenner als Mitglied in den Verband aufgenommen. Bis 1979 konnte er sein Lebenswerk als Direktor des Alpenzoo Innsbruck weiter ausbauen. In dieser Zeit veröffentlichte er tiergartenbiologische Abhandlungen über Mauerläufer, Luchs und Bartgeier, ein Buch und ein Taschenbuch über die Tiere der Alpen und mehrere Publikationen über den Alpenzoo. Auch nach seiner Pensionierung blieb Psenner bis zu seinem Lebensende dieser Einrichtung fachlich und persönlich eng verbunden.
Literatur:
PSENNER, H. (1982)
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Trickfilm |
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