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Der Fugger-Zoo |
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Mandrillus sp. aus Augsburg. Aus Conrad Gensers Thierbuch
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Die Familie der Fugger war seit 1367 in Augsburg sesshaft. Ursprünglich Weber, wurde ein Teil der Familie Kaufleute und erlangte großen Reichtum. Die Familie handelte mit Waren aller Art und gelegentlich fanden auch Tiere ihren Weg nach Augsburg, wie etwa der Mandrill, den der Zürcher Stadtarzt und Naturforscher Conrad GESNER 1551 sah und 1553 als "Ber- oder Affenwolff" in seiner "Historia animalium" beschrieb.
Hans Fugger von der Lilie (1531-1598) hatte von seinem Vater Anton Fugger dessen Gärten auf der Walk und vor dem Neidbadtörlein geerbt und den italienischen Gärtner Peter Passalaqua angestellt, um Artischocken, Zichorien und Fruchtbäume aus Italien zu akklimatisieren. 1566 wurde erstmals ein Krokodil gezeigt. Ab 1570 baute Hans Fugger seine Tiergehege zum "FuggerZoo" aus, wobei er Säugetiere und Vögel aus Westafrika sowie Süd- und Mittelamerika ausstellte. In seinem "Welschen Garten" waren besonders die Vogelhäuser und zwei große Fischbehälter bemerkenswert.
1580 besuchter Kaiser Maximilian II. zusammen mit dem Philosophen und späteren Bürgermeister von Bordeaux, Michel Eyquem de Montaigne, den Zoo. (GORGAS & SCHWEINBERGER, 1986)
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Trickfilm |
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