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Zoo Schwerin |
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Die Tiergartenkommission in Schwerin
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Am 23. Februar 1956 beschlossen die Schweriner Stadtverordneten, das Tiergehege am Franzosenweg an den Waldschulenweg zu verlegen. Bereits zwei Monate später, am 24. April 1956, wurde der Schweriner Zoo mit einem Bestand von 17 Tieren und zwei Mitarbeitern als "Heimattiergarten" gegründet. Ab 1958 war der Eintritt gebührenpflichtig. Erstmals besuchten mehr als 100'000 Menschen den Park. Im selben Jahr wurde der erste Braunbär erworben, dessen "Bärenburg" allerdings erst 1961 fertig gestellt wurde. Bis 1989 sollten in Schwerin 95 Braunbären geboren werden.
1963 belief sich der Tierbestand auf 228 Individuen. In der Folge wurden kontinuierlich weitere Tierarten erworben und neue Anlagen erstellt. 1971 wurde die Zooschule eröffnet. Nachdem im Vorjahr eine Inspektion durch die Fachkommission für Tiergärten der DDR unter dem Vorsitz von Prof. Dathe stattgefunden hatte, wurde am 1. Oktober 1974 der Tierpark. der nun auf neun Hektar insgesamt 530 Tiere zeigte, in den erlauchten Kreis der "Zoologischer Gärten der DDR" aufgenommen und entsprechend umbenannt. 1975, im ersten Jahr als "Zoo" wurden 275'000 Besucher gezählt.
1978 wurde der Diplom-Biologe Diether Zscheile aus Halle neuer Zoodirektor. Er sollte sein Amt bis 1991 inne haben. 1980 wurde der Zoo "Lehrzoo" mit der Berechtigung, Lehrlinge auszubilden und Schüler im Rahmen des Biologieunterrichts zu unterrichten. Gleichzeitig wurde er Konsultationszoo für die anderen tiergärtnerischen Einrichtungen im Bezirk Schwerin.
Literatur:
ZESSIN, W. (Red., 1996)
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Trickfilm |
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