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Tierpark Kunsterspring |
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Kletterbaum für Waschbär im Tierpark Kunsterspring © PD, VDZ
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In den 1950er-Jahren befand sich in Kunsterspring eine Nutriafarm, die bis 1962 existierte, danach für kurze Zeit eine Entenfarm. 1966 legten Lehrlinge für Lehrzwecke ein Gehölzgarten sowie ein Wildschweingehege für einen aufgefundenen Frischling an. Bald gesellte sich ein Rehbock dazu und es wurden verletzte Vögel zur Pflege aufgenommen. Das kleine „Tiergehege Kunsterspring“ wurde rasch zu einem Anziehungspunkt für die Bevölkerung. Ein Eintrittsgeld wurde nicht erhoben. Die Finanzierung erfolgte durch Spenden und Naturalgaben. Neue Gehege für den sich vergrössernden Tierbestand wurden von den Lehrlingen der „Betriebsschule der Forst“ errichtet. Dadurch dass die Anlage zum „Jugendobjekt“ erklärt wurde, waren die Lehrlinge, unterstützt von ihren Lehrmeistern und Erziehern auch für Pflege und Versorgung der Tiere verantwortlich.
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Waschbär auf Strickleiter im Tierpark Kunsterspring © PD, VDZ
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Am 1. September 1975 übernahm die Stadt Neuruppin die Trägerschaft der nun „Heimattiergarten Kunsterspring“ genannten Einrichtung. 1977 beschlossen die Stadtverordneten, den Park mit seinen mittlerweile 85 Säugetieren und 152 Vögeön entsprechend den Richtlinien des Ministeriums für Kultur als Musteranlage für Heimattiergärten der DDR auszubauen. Die fachliche Patenschaft dafür übernahm der Tierpark Berlin.
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Europäischer Luchs im Tierpark Kunsterspring © PD, VDZ
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In der Folge wuchs der Tierbestand weiter an. Nach der Wende wurde ein Imbiss eingerichtet, der Park war aber wegen knapper Finanzen in seiner Weiterexistenz gefährdet. Am 20. Juni 1991 gründete sich deshalb der Verein der Freunde und Förderer des Heimattierparkes Kunsterspring e.V. mit dem Ziel den Erhalt und Ausbau des Tierparks zu fördern. In der Folge wurden Werterhaltungsmassnahmen an bestehenden Gehegen durchgeführt und neue Gehege errichtet
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Trickfilm |
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