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Plump- und Schlankloris |
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Nycticebus spp. und Loris spp.
Ordnung: Affen und Halbaffen (Primates)
Unterordnung: Halbaffen (Prosimia) = Feuchtnasenaffen (Strepsirrhini)
Familie: Loris (Lorisidae)
Heute werden drei (WILSON & REEDER, 2005) bis fünf (Rote Liste) Arten Plumploris und zwei Arten Schlankloris unterschieden . Zwei bzw. eine Art werden in VDZ-Zoos gehalten.
Bengalischer Plumplori
Nycticebus bengalensis
Engl.: The Bengal Slow Loris
Franz.: Le loris lent de Bengale
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Plumplori (Nycticebus bengalensis) im Zoo Augsburg © PB, Augsburg
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Wegen Zerstörung des Lebensraums und zu hohem Jagddruck haben die Bestände in den letzten Jahrzehnten massiv abgenommen und eine Trendwende ist nicht in Sichte. Die Art gilt daher als gefährdet (Rote Liste: VULNERABLE)
Verbreitung: Bangladesch, China, Indien, Kambodscha, Laos, Myanmar, Thailand, Vietnam, ev. Malaysia.
Haltung in VDZ-Zoos: Augsburg, Berlin-Zoo
Für diese Art gibt es in Europa kein Zuchtbuch oder Zuchtprogramm.
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Plumplori (Nycticebus bengalensis) im Zoo Augsburg © Zoo Augsburg
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Besonderes: Plumploris bewegen sich im Zeitlupentempo. Am Boden laufen sie im Kreuzgang. Wenn sie flüchten, richten sie die Augen starr auf den vermeintlichen Feind und klettern dann Schritt für Schritt mit dem Hinterteil zuerst aufwärts. Im Geäst halten sie sich oft nur mit den Hinterbeinen fest und haben so die Hände frei zum Festhalten von Futter, wie Früchten, Nüssen, Blüten, Eiern, Insekten und kleinen Wirbeltieren. Zum Schlafen verbergen sie den Kopf zwischen den Knien und verschränken die Arme über dem Kopf. Um ihr Territorium zu markieren, schleifen sie ihr Hinterteil über die Äste und sondern dabei reichlich Harn ab. Plumploris sind relativ gesellig. Nach einer Trächtigkeit von 185-197 Tagen wird ein Junges geboren, seltener Zwillinge, die etwa 25 Wochen lang gesäugt und mit 17-20 Monaten geschlechtsreif werden. (KOLAR, 1970a; PUSCHMANN, W. et al., 2009)
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Plumplori (Nycticebus bengalensis) im Zoo Augsburg © Zoo Augsburg
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HEDIGER (1961) führte an einem Plumploris diverse tierpsychologische Tests durch. Dabei zeigte es sich, dass das Tier in der Lage war, sich zu erinnern, unter welchem von zwei identischen Behältern, die zwischenzeitlich durch ein Brett verdeckt worden waren, sich eine Belohnung befand oder nach einmaligem Vorzeigen eine Frucht mit Hilfe eines Bindfadens in den Käfig hinein zu ziehen. Damit widerlegte er die wegen der Langsamkeit der Plumploris zum Teil herrschende Ansicht, dass diese Tiere "dumm" seien.
PD - 08.08.2010
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Trickfilm |
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